Schön, dass Sie da sind. Diese Seiten sind für diejenigen, die ihre jetzige Situation schnell ändern möchten.


Freitag, 15. Dezember 2017

Fehler, mit denen Sie jede Bewerbung verhauen


Fehler im Anschreiben und in zerknitterten Klamotten zum Vorstellungsgespräch gehen: Damit werden Sie garantiert aus der Kandidatenliste gestrichen. Und außer diesen offensichtlichen Schnitzern kommen noch versteckte Fußangeln.

1. Forderungen im Anschreiben

Welche Vorteile Sie von dem Job erwarten, hat im Anschreiben nichts zu suchen. Solche Aussagen gehören ans Ende des Vorstellungsgesprächs. Im Anschreiben sollten Sie nur erklären, was Sie für das Unternehmen leisten können.

2. Lügen im Lebenslauf

Den Lebenslauf aufhübschen ist gefährlich. Schon kleine Schummeleien können noch Jahre später die fristlose Kündigung bedeuten. Lügen sind nur im Vorstellungsgespräch in Ordnung, wenn der Arbeitgeber unerlaubte Fragen stellt. Zum Beispiel nach Krankheiten oder Schwangerschaft.

3. Netzwerk-Profile nicht prüfen

Checken Sie, bevor Sie die Bewerbung abschicken, ob private Bilder und Infos in sozialen Netzwerken für den künftigen Chef sichtbar sind. Googeln Sie Ihren Namen, schauen Sie sich die ­Treffer genau an, damit Sie auf ­eventuelle Fragen ­vorbereitet sind.

4. Smalltalk abwürgen

Small Talk ist wie Aufwärmen vor dem Sport; ohne drohen Verletzungen. Das unverbindliche Geplänkel soll eine Brücke zwischen Ihnen und dem Personaler bauen und dafür sorgen, dass sich beide wohlfühlen. Am besten loben Sie, wie gut die Sekretärin den Weg beschrieben hat. Meckereien, selbst kleine und egal über was, sind absolut tabu! Das macht nur schlechte Stimmung.

5. Nicht vorbereiten

Ein Bankräuber macht sich auch einen Plan, bevor er loslegt. Bereiten Sie sich also gezielt auf Ihr Gegenüber vor. Was macht das Unternehmen? Was wird meine Aufgabe sein und welche Position hat die Person, mit der Sie das Bewerbungsgespräch führen werden. Außerdem müssen Sie sich die Adam-und-Eva-Frage beantworten: Warum bewerbe ich mich und warum sollte das Unternehmen mich nehmen?

6. Selbstverständlichkeiten betonen

Erwähnen Sie auf keinen Fall, was ohnehin klar ist. Dass Sie mit dem Internet und Office-Programmen umgehen können und „großes Interesse“ an dem neuen Job haben, hat im Vorstellungsgespräch nichts zu suchen.

7. Über etwaige Kollegen schimpfen

Sprechen Sie im Bewerbungsgespräch nie (!) negativ über ehemalige Vorgesetzte, Kollegen oder Arbeitsplatzbedingungen.

8. Zu bescheiden sein

Sie sind kein Bittsteller, sondern ein Problemlöser. Zeigen Sie Selbstvertrauen und Begeisterung für den Job. Der Chef will kein Mäuschen, sondern einen Mitarbeiter, der sich realistisch einschätzen kann. Sagen Sie konkret: Was Ihr früherer Chef, Ihre Kollegen und Kunden an Ihnen geschätzt haben und auf welche beruflichen Erfolge Sie stolz sind.

Quelle www.bild.de

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Definition ausgewählter sozialmedizinischer Begriffe die in Attesten angewendet werden


Leichte Arbeit
Arbeiten, wie Handhaben leichter Werkstücke und Handwerkszeuge, Bedienen leicht-gehender Steuerhebel und Kontroller oder ähnlicher mechanisch wirkender Einrichtungen. Auch lang-dauerndes Stehen oder ständiges Umhergehen (bei Dauerbelastung). Z.B. Tragen von weniger als 10 kg. Es können auch bis zu 5 % der Arbeitszeit (oder 2x pro Stunde) mittelschwere Arbeitsanteile enthalten sein.

Leichte bis mittelschwere Arbeit
Bei leichter bis mittelschwerer Arbeit ist der Anteil mittelschwerer Arbeit auf höchstens 50% begrenzt.

Mittelschwere Arbeit
Arbeiten, wie Handhaben etwa 1 - 3 kg schwergehender Steuereinrichtungen, unbelastetes Begehen von Treppen und Leitern (bei Dauerbelastung), Heben und Tragen von mittelschweren Lasten in der Ebene (bis 15 kg) oder Hantierungen, die den gleichen Kraftaufwand erfordern. Leichte Arbeiten mit zusätzlicher Ermüdung durch Haltearbeit mäl3igen Grades, wie Arbeiten am Schleifstein, mit Bohrwinden und Handbohrmaschinen. Es können auch bis zu 5 % der Arbeitszeit (oder 2x pro Stunde) schwere Arbeitsanteile enthalten sein. Belastende Körperhaltungen (Haltearbeit, Zwangshaltungen) erhöhen die Arbeitsschwere um eine Stufe. Belastende Umgebungseinflüsse sind ebenfalls zu berücksichtigen.

Schwere Arbeit
Arbeiten wie Tragen von bis zu 40 kg schweren Lasten in der Ebene oder Steigen unter mittleren Lasten und Handhaben von Werkzeugen (über 3 kg Gewicht), auch von Kraftwerkzeugen mit starker Rückstoßwirkung, Schaufeln, Graben, Hacken. Mittelschwere Arbeiten in angespannter Körperhaltung, z.B. in gebückter, kniender oder liegender Stellung.

Vollschichtig
Übliche ganztägige Arbeitszeit.

Halb- bis unter vollschichtig
Mindestens die Hälfte der üblichen Arbeitszeit.

Unter halbschichtig
Weniger als die Hälfte der üblichen Arbeitszeit mit einer Mindestarbeitszeit von 2 Stunden täglich.

Ständig
Mehr als 90 % der Arbeitszeit.

Überwiegend
51 % bis 90 % der Arbeitszeit.

Zeitweise
Ca. 10 % der Arbeitszeit.

Häufig
Der Umfang (ca. 51 - 90 %) deckt sich in etwa mit demjenigen von ,,überwiegend". Der Begriff ,,häufig" wird in Verbindung mit bestimmten Funktionen gebraucht, Wie z.B.: Heben und Tragen Bücken Bildschirmtätigkeit.

Gelegentlich
Bis zu 5 % der Arbeitszeit. Der Begriff ,,gelegentlich" wird in Verbindung mit bestimmten Funktionen gebraucht, Wie z.B.: Heben und Tragen, Bücken, Bildschirmtätigkeit.

Taktgebundene Arbeit
Arbeit bei der das Arbeitstempo von außen vorgegeben wird und nicht individuell beeinflusst werden kann.Unter Schichtarbeit versteht man sowohl Arbeiten zu wechselnden Tageszeiten als auch zu immer gleichen, aber unüblichen Zeiten außerhalb der Tagesschichten. Es gibt Mehrschichtsysteme, die regelmäßige Nachtarbeit einschließen können.

Früh-/Spätschicht
Zweischichtsystem mit kontinuierlicher oder diskontinuierlicher Arbeitszeit am Tage. Je nach Branchen und Produktionsbedingungen gibt es viele Varianten von Organisationsformen der Schichtarbeit. Arbeiten innerhalb eines Zeitrahmens von 6.00 Uhr bis 18.00 Uhr (Arbeitszeitgesetz) werden als ,Normalschicht" bezeichnet.

Nachtschicht
Abeiten in der Zeit von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr, meist im Ein- oder Dreischichtsystem, Nachtarbeit nach dem Arbeitszeitgesetz erstreckt sich von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr.

Arbeitspausen
Arbeitspausen werden im Arbeitszeitgesetz als Ruhepausen definiert. Ruhepausen sind Zeiten in denen der Arbeitnehmer nicht zur Leistung von Arbeit herangezogen werden darf und sich auch nicht zu Arbeitsleistung bereit halten muss. Ruhepausen umfassen mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als 6 Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als 9 Stunden täglich. Eine Aufteilung in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten ist zulässig, Zusätzliche Arbeitspausen, die dann im Regelfall als Arbeitszeit rechnen, sind zulässig. Sie sind im Arbeitszeitgesetz nicht geregelt, sondern auf der Basis von Einzelarbeitsverträgen , Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträgen möglich.

Betriebs-unübliche Pausen
Abeitszeitunterbrechungen, die das im Betrieb übliche Zeitmaß überschreiten.

Heben und Tragen
Bewegen von Lasten in vertikaler (Heben/Senken) und horizontaler (Tragen) Richtung ohne technische Hilfsmittel. Die Einschränkung ist nach Art, Schwere, Häufigkeit und Dauer zu differenzieren.

Zwangshaltungen
Länger dauernde Arbeiten in ungünstiger Körperhaltung, verbunden mit statischer Muskelarbeit (z.B. Überkopfarbeit, mit Armvorhalt, Bücken, Knien). Die zu vermeidenden Zwangshaltungen sind nach Art, Häufigkeit und Dauer zu differenzieren.

Wegefähigkeit
Vermögen, eine Arbeitsstelle aufzusuchen. Laut Bundessozialgericht muss viermal täglich eine Wegstrecke von mehr als 500 m einschließlich kurzer Pausen jeweils in der Zeit von bis zu 20 Min. zu Fuß zurückgelegt werden können. Die unter den Gesundheitsbedingungen mögliche Benutzung öffentlicher und privater Verkehrsmittel ist zu erörtern.

Besondere Hautbelastungen
Tätigkeiten unter Einwirkung von Schmutz, toxischen Substanzen oder Lösungsmitteln. Tätigkeiten, die zu Hautirritationen führen, eine häufige Hautreinigung erfordern oder die im feuchten Milieu stattfinden.

Lärm
Lärm ist ,,störender Schall", der zu Belästigungen oder Gesundheitsstörungen führt. Zur Abschätzung des Risikos von Lärmhörschäden kann als obere noch zulässige Lärmbelastung ein äquivalenter Dauerschallpegel für den 8-Stunden-Arbeitstag von 85 dB (A) angenommen werden.

Eigen- und Fremdgefährdung
Tätigkeiten mit erhöhter Unfall- bzw. Verletzungsgefahr bei bestimmten Erkrankungen, z.B. auf Leitern und Gerüsten, mit Starkstrom, an laufenden Maschinen ohne geeignete Schutzvorrichtung, Tätigkeiten im Personenbeförderungsverkehr.

Inhalatorische Belastungen
Einwirkungen von Staub, Rauch, Gasen und/oder Aerosolen. Einwirkungen von Gas, Staub, Rauch, und/oder Aerosol mit irritativer, toxischer oder allergisierender Wirkung auf die Atemwege können auch im Rahmen der gesetzlich erlaubten Arbeits- und Schadstoffkonzentration belästigend, störend oder gesundheitsschädlich sein.

Kälte
Kälte ist störend niedrig empfundene oder schädigende Temperatur. An Arbeitsplätzen mit stärkerer Luftbewegung und/oder hoher Luftfeuchtigkeit wird dem Körper in erhöhtem Maße wärme entzogen und der Kälteeffekt verstärkt. Bereits bei Temperaturen unterhalb von + 15° kann von Kälteeinwirkung auszugehen sein. Die Möglichkeit, Schutzkleidung zu tragen, ist bei der Beurteilung zu berücksichtigen, Spezielle arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen sind an ,,tiefkalten" Arbeitsplätzen (ab - 25°C) erforderlich.

Im Freien
Ständig oder überwiegend außerhalb von temperierten Räumen oder Werkhallen; auch In ungeheizten (offenen) Hallen.

Hitze
Hitze ist störend hoch empfundene oder schädigende Temperatur. Die Einwirkung hängt ab von der Dauer und Art der Wärme (insbesondere Luftfeuchtigkeit), Luftbewegung und der muskulären Belastung. Spezielle arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen sind für kurzzeitige Belastung ab 35°C CNET (CNET: korrigierte normale Effektiv-Temperatur) bei leichter Arbeit, 33°C CNET bei mittelschwerer Arbeit und 30°C CNET bei schwerer Arbeit vorgeschrieben, Bei Dauerbelastung liegt die Grenze bei 32°C CNET (leichte Arbeit), 30°C CNET (mittelschwere Arbeit) und 28°C CNET (schwere Arbeit).

Mechanische Schwingungen
Mechanische Schwingungen können belästigend, leistungsmindernd oder gesundheitsschädlich sein. Die Belastung wird maßgeblich durch Teil- oder Ganzkörperschwingungen bedingt und kann die verschiedenen Organsysteme in unterschiedlicher Weise betreffen.

Akkordarbeit
Zu unterscheiden ist zwischen Stück- und Zeitakkord sowie Einzel- und Gruppenakkord. Stückakkord: Basislohn-Bemessungsgrundlage ist eine bestimmte Anzahl erarbeiteter Einheiten, Zeitakkord: Basislohn-Bemessungsgrundlage sind Vorgabezeiten, die nach standardisierten Regeln erhoben werden.
Bei der sozialmedizinischen Beurteilung muss bei Einschränkungen auf die unterschiedlichen Akkordformen eingegangen werden.

Zeitdruck
Im Vergleich zur Normalleistung erhöhte Anforderung von Arbeitsaufgaben, Normalleistung ist diejenige Leistung, die von jedem hinreichend geeigneten Arbeitnehmer nach genügender Übung und ausreichender Einarbeitung ohne Gesundheitsschädigung auf Dauer in der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit erreicht werden kann.

Konzentration
Die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit ausdauernd einer Tätigkeit oder einem Thema zuzuwenden.

Verantwortung
Die Anforderung, alle Arbeitsaufgaben den Vorschriften, der Sache und den beteiligen oder betroffenen Personen gemäß sorgfältig und zuverlässig ausführen zu können.

Aufmerksamkeit
Aufmerksamkeit beschreibt einen Zustand gerichteter Wachheit und dadurch bedingte Auffassungs- und Aktionsbereitschaft des Menschen.

Umstellungs- und Anpassungsvermögen

Die Fähigkeit zum situationsgerechten Denken und Handeln bei unterschiedlichen körperlichen, psychischen und sozialen Belastungen im Arbeitsprozess, insbesondere bei beruflicher Neuorientierung. Die Flexibilität als Ausdruck der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten erlaubt eine erfolgreiche Einarbeitung und Aufgabenbewältigung in neuen Tätigkeitsbereichen.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Das sinkende Boot

Der persische Weise Nasrudin befand sich einmal auf einer Fähre, die einen breiten Strom überquerte. Neben ihm stand ein Gelehrter, der angesichts seines immensen Wissens arrogant und aufgeblasen tat.

Er fragte Nasrudin: “Haben Sie jemals Astronomie studiert?”

“Nein.” antwortete Nasrudin.

“Oh, da haben Sie aber viel von Ihrem Leben vergeudet! Mit dem Wissen über die Sterne kann ein Kapitän ein Schiff durch alle Weltenmeere navigieren.”

Der Gelehrte fragte dann: “Haben Sie jemals Meteorologie studiert?”

“Nein.” antwortet Nasrudin.

“Nun, dann haben Sie auch hier große Teile Ihres Lebens verschwendet! Wer über die Winde und das Wetter weiß, kann ein Schiff sicher und schnell von einem Ort zum anderen bringen.”

Es folgte die Frage: “Und haben Sie wenigstens die Meereskunde studiert?”

“Nein, antwortete Nasrudin.

Mit mitleidigem Lächeln sagte der Gelehrte: “Zu schade, wie Sie auch hier Ihr Leben verschwendet haben! Die Kenntnis der Ströme ist unerlässlich um ein Schiff zu steuern.”

Einige Minuten später stand Nasrudin auf, um ans Ende des Schiffs zu gehen. Beim Vorbeigehen fragte er den Gelehrten: “Haben Sie jemals schwimmen gelernt?”

“Nein, dazu hatte ich keine Zeit.”


“Dann haben Sie Ihr ganzes Leben verspielt, denn dieses Boot sinkt gerade.”

Dienstag, 12. Dezember 2017

Kompetenzen wahrnehmen oder bin ich Kompetent?


Können Sie jonglieren? Nein? Haben Sie sich jemals Gedanken darüber gemacht, dass Sie nicht jonglieren können, bevor ich Sie danach gefragt habe? Und wenn Sie jonglieren können: Wie gut? So "Lala" mit zwei Bällen oder doch schon locker einhändig, während Sie mit der anderen Hand eine Tasse Kaffee trinken? Egal, ob Sie jonglieren können oder nicht: Eben haben Sie im Schnelldurchlauf die vier Phasen der Kompetenzentwicklung und -wahrnehmung kennengelernt. Die lassen sich zwar auf alle Kompetenzen (Kenntnisse und Fähigkeiten) anwenden, die Kompetenz des Jonglierens ist aber ein gutes Beispiel, denke ich ...

Denken Sie mal ein paar Jahre zurück…

…Noch weiter.

Vor Ihren ersten Kindergeburtstag und Zirkusbesuch. Sie konnten zu diesem Zeitpunkt sicher noch nicht jonglieren. Sie wussten nicht einmal, dass es eine Tätigkeit gibt, bei der man mehr als einen Ball über einen längeren Zeitraum in der Luft in Bewegung hält. Sie waren auf die Kompetenz des Jonglierens bezogen unbewusst inkompetent.

Phase 1: Unbewusste Inkompetenz

Bestimmte Fähigkeiten, Wissen, Fertigkeiten besitze ich nicht. Das ist aber nicht weiter tragisch, weil sie mir unbekannt sind. Und wenn mir eine Kompetenz nicht bekannt ist, kann ich mich auch nicht inkompetent fühlen.

Dann irgendwann der erste Zirkusbesuch oder der Clown beim Kindergeburtstag - was der kann! Mit zwei, drei, vier Bällen. Mussten Sie zuhause auch gleich probieren. Hat aber nicht funktioniert. Nicht mal zwei Bälle länger als fünf Sekunden. Entnervt pressten Sie irgendwann ein "ich kann's nicht" aus sich heraus und stellten damit Ihre bewusste Inkompetenz fest.

Phase 2: Bewusste Inkompetenz

Ich erkenne, dass es etwas gibt, was ich nicht kann - weil ich an Grenzen stoße, nach etwas gefragt werde, ein Problem nicht lösen kann. Stelle ich im Vergleich zwischen der geforderten und meiner vorhandenen Kompetenz eine erhebliche Diskrepanz fest, wird mir meine Inkompetenz bewusst. Diese bewusste Inkompetenz kann ich so akzeptieren oder beseitigen.

So einfach geben Sie sich natürlich nicht geschlagen. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, Übung macht jedoch einen. Also üben Sie, Tag für Tag, Woche für Woche. Und schon nach kurzer Zeit schaffen Sie es, drei, manchmal sogar vier Bälle über mehrere Minuten in der Luft zu jonglieren. Wenn Sie nicht grad das klingelnde Telefon ablenkt und alle Bälle auf Sie niederprasseln. Sie jonglieren gut, wenn Sie es denn ganz bewusst tun.

Phase 3: Bewusste Kompetenz

Ich habe mich fürs Beseitigen entschieden und die Diskrepanz überwunden. Ich beherrsche die neue Fähigkeit, wenn ich mich bewusst darauf konzentriere. Zumindest habe ich das subjektive Gefühl, das es so ist. Durch Selbst- und Fremdbeobachtung lässt sich diese Kompetenz über das subjektive Gefühl hinaus bestätigen.

Heute jonglieren Sie mit beinahe allem, was man Ihnen in die Hand drückt. Manchmal ohne dass Sie das merken. Flink wandert der Kugelschreiber im Meeting durch Ihre Finger. Auf dem Rückweg in Ihr Büro "tanzen" zwei zusammengenknüllte Stück Papier über Ihrer rechten Hand, während Sie mit links die Türklinke herunterdrücken. Sie jonglieren wie Sie Auto fahren: unbewusst kompetent.

Phase 4: Unbewusste Kompetenz

Ich muss mich nicht mehr bewusst auf meine Fähigkeit konzentrieren, um das bestimmte Verhalten zu erbringen. Ich verhalte mich automatisch richtig und ohne dass mir das immer bewusst ist.

Vier praktische Tipps für den Umgang mit (In-)Kompetenzen:

Phase 1:
Paradiesisch! Ich kann es nicht und fühle mich nicht schlecht dabei - weil ich es nicht weiß und es nicht brauche. Niemand kann alles.

Phase 2:
Ich weiß, dass ich es nicht kann. Und ich habe die Freiheit zu entscheiden, was ich tue: Ich lebe mit dieser Inkompetenz oder ich muss es ändern.

Phase 3:
Ich kann es, wenn ich es ganz bewusst tue - ebenso bin ich mir bewusst, dass mir noch Fehler unterlaufen können. Ich beobachte mich selbst, hinterfrage und nehme Feedback gern an.

Phase 4:
Hin und wieder nehme ich mir die Zeit, mir unbewusste Kompetenzen wieder bewusst zu machen. Was sind das für Kompetenzen, die ich unbewusst nutze? Kann ich einige besser als bisher nutzen? Kann ich Sie weiter auf- und ausbauen?

Quelle www.allesverhandlungssache.info

Montag, 11. Dezember 2017

Der Hauptteil des Bewerbungsanschreibens


1. Machen Sie eine Recherche über das Unternehmen

Sie können kein Anschreiben anfertigen, bevor Sie nicht umfangreiche Informationen über die Firma, Firmenziele und Firmenphilosophie gesammelt haben. Es muss ersichtlich sein, dass Sie genau verstanden haben, bei wem Sie sich bewerben

2. Analysieren Sie das Stellenangebot

Im Stellenangebot einer jeder Firma, stecken die Qualifikationen, die der geeignete Bewerber auf sich vereinigen muss. Fertigen Sie eine Liste von Muss – und Kann – Anforderungen an. Auf jede dieser Anforderungen sollten Sie im Bewerbungsschreiben Bezug nehmen. Vergessen Sie lange Umschreibungen Ihres Könnens, bringen Sie es kurz und knapp auf den Punkt.

Ist die Liste zu lang, bzw. reicht eine Seite nicht aus, dann konzentrieren Sie sich nur auf die Mussanforderungen, d.h. Qualifikationen die dringend für die ausgeschriebene Stelle benötigt werden.

3. Verdeutlichen Sie Ihre Motivation

Wollen Sie den Job wirklich? Wie groß ist Ihre Motivation? Stellen Sie sicher, dass Ihre Motivation ausreichend, freundlich aber bestimmt zum Ausdruck kommt. Verwenden Sie positive und aktive Formulierungen.

4. Erwähnen Sie zusätzliche Qualifikationen

Lesen Sie noch einmal Ihren Lebenslauf und die Fähigkeiten und Qualifikationen, welche Sie dort erwähnen. Jene, die sehr gut zur ausgeschriebenen Stelle passen, können Sie zusätzlich zu den Mussanforderungen des Stellenangebotes in Ihr Bewerbungsanschreiben einfließen lassen. Ihr Lebenslauf muss selbstverständlich auch auf die Stellenausschreibung abgestimmt sein.

5. Achten Sie auf die Gliederung des Schreibens

Ihr Anschreiben muss übersichtlich und ordentlich erscheinen. Hierfür folgen Sie zum einen der DIN-Norm 5008 für Bewerbungsanschreiben und zum anderen unterteilen Sie Ihren Hauptteil gleichmäßig in mehrere Abschnitte, von denen keiner länger als 4-5 Zeilen sein sollte.

Unterstreichen Sie die wesentlichsten Elemente Ihres Anschreibens und fragen Sie sich selber, ob diese Stellen auch ohne Unterstrich dem Personaler ins Auge fallen werden, oder ob Sie in Ihrem Text untergehen. (Vergessen Sie nicht die Unterstreichungen wieder zu entfernen ).

6. Vermeiden Sie Wiederholungen

Bedenken Sie, dass Sie nur eine A4 – Seite für Ihr Anschreiben haben. Es versteht sich von selbst, dass Sie diesen Platz so effizient wie möglich nutzen müssen. Aus diesem Grund sollten Sie keine Information doppelt erwähnen. Sie langweilen damit nicht nur den Leser, nehmen Ihrem Schreiben den Pepp, sondern verschenken auch kostbaren Platz.

7. Formulieren Sie Wünsche

Sie verbinden berufliche Ziele, aber auch Wünsche mit dem Engagement für die Firma? Dann bringen Sie in Ihrem Anschreiben ruhig zum Ausdruck, wie Sie sich in der Firma einbringen werden und wie Sie sich die Arbeit im Unternehmen vorstellen.

Quelle www.bildung-news.com