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Mittwoch, 13. Dezember 2017

Das sinkende Boot

Der persische Weise Nasrudin befand sich einmal auf einer Fähre, die einen breiten Strom überquerte. Neben ihm stand ein Gelehrter, der angesichts seines immensen Wissens arrogant und aufgeblasen tat.

Er fragte Nasrudin: “Haben Sie jemals Astronomie studiert?”

“Nein.” antwortete Nasrudin.

“Oh, da haben Sie aber viel von Ihrem Leben vergeudet! Mit dem Wissen über die Sterne kann ein Kapitän ein Schiff durch alle Weltenmeere navigieren.”

Der Gelehrte fragte dann: “Haben Sie jemals Meteorologie studiert?”

“Nein.” antwortet Nasrudin.

“Nun, dann haben Sie auch hier große Teile Ihres Lebens verschwendet! Wer über die Winde und das Wetter weiß, kann ein Schiff sicher und schnell von einem Ort zum anderen bringen.”

Es folgte die Frage: “Und haben Sie wenigstens die Meereskunde studiert?”

“Nein, antwortete Nasrudin.

Mit mitleidigem Lächeln sagte der Gelehrte: “Zu schade, wie Sie auch hier Ihr Leben verschwendet haben! Die Kenntnis der Ströme ist unerlässlich um ein Schiff zu steuern.”

Einige Minuten später stand Nasrudin auf, um ans Ende des Schiffs zu gehen. Beim Vorbeigehen fragte er den Gelehrten: “Haben Sie jemals schwimmen gelernt?”

“Nein, dazu hatte ich keine Zeit.”


“Dann haben Sie Ihr ganzes Leben verspielt, denn dieses Boot sinkt gerade.”

Dienstag, 12. Dezember 2017

Kompetenzen wahrnehmen oder bin ich Kompetent?


Können Sie jonglieren? Nein? Haben Sie sich jemals Gedanken darüber gemacht, dass Sie nicht jonglieren können, bevor ich Sie danach gefragt habe? Und wenn Sie jonglieren können: Wie gut? So "Lala" mit zwei Bällen oder doch schon locker einhändig, während Sie mit der anderen Hand eine Tasse Kaffee trinken? Egal, ob Sie jonglieren können oder nicht: Eben haben Sie im Schnelldurchlauf die vier Phasen der Kompetenzentwicklung und -wahrnehmung kennengelernt. Die lassen sich zwar auf alle Kompetenzen (Kenntnisse und Fähigkeiten) anwenden, die Kompetenz des Jonglierens ist aber ein gutes Beispiel, denke ich ...

Denken Sie mal ein paar Jahre zurück…

…Noch weiter.

Vor Ihren ersten Kindergeburtstag und Zirkusbesuch. Sie konnten zu diesem Zeitpunkt sicher noch nicht jonglieren. Sie wussten nicht einmal, dass es eine Tätigkeit gibt, bei der man mehr als einen Ball über einen längeren Zeitraum in der Luft in Bewegung hält. Sie waren auf die Kompetenz des Jonglierens bezogen unbewusst inkompetent.

Phase 1: Unbewusste Inkompetenz

Bestimmte Fähigkeiten, Wissen, Fertigkeiten besitze ich nicht. Das ist aber nicht weiter tragisch, weil sie mir unbekannt sind. Und wenn mir eine Kompetenz nicht bekannt ist, kann ich mich auch nicht inkompetent fühlen.

Dann irgendwann der erste Zirkusbesuch oder der Clown beim Kindergeburtstag - was der kann! Mit zwei, drei, vier Bällen. Mussten Sie zuhause auch gleich probieren. Hat aber nicht funktioniert. Nicht mal zwei Bälle länger als fünf Sekunden. Entnervt pressten Sie irgendwann ein "ich kann's nicht" aus sich heraus und stellten damit Ihre bewusste Inkompetenz fest.

Phase 2: Bewusste Inkompetenz

Ich erkenne, dass es etwas gibt, was ich nicht kann - weil ich an Grenzen stoße, nach etwas gefragt werde, ein Problem nicht lösen kann. Stelle ich im Vergleich zwischen der geforderten und meiner vorhandenen Kompetenz eine erhebliche Diskrepanz fest, wird mir meine Inkompetenz bewusst. Diese bewusste Inkompetenz kann ich so akzeptieren oder beseitigen.

So einfach geben Sie sich natürlich nicht geschlagen. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, Übung macht jedoch einen. Also üben Sie, Tag für Tag, Woche für Woche. Und schon nach kurzer Zeit schaffen Sie es, drei, manchmal sogar vier Bälle über mehrere Minuten in der Luft zu jonglieren. Wenn Sie nicht grad das klingelnde Telefon ablenkt und alle Bälle auf Sie niederprasseln. Sie jonglieren gut, wenn Sie es denn ganz bewusst tun.

Phase 3: Bewusste Kompetenz

Ich habe mich fürs Beseitigen entschieden und die Diskrepanz überwunden. Ich beherrsche die neue Fähigkeit, wenn ich mich bewusst darauf konzentriere. Zumindest habe ich das subjektive Gefühl, das es so ist. Durch Selbst- und Fremdbeobachtung lässt sich diese Kompetenz über das subjektive Gefühl hinaus bestätigen.

Heute jonglieren Sie mit beinahe allem, was man Ihnen in die Hand drückt. Manchmal ohne dass Sie das merken. Flink wandert der Kugelschreiber im Meeting durch Ihre Finger. Auf dem Rückweg in Ihr Büro "tanzen" zwei zusammengenknüllte Stück Papier über Ihrer rechten Hand, während Sie mit links die Türklinke herunterdrücken. Sie jonglieren wie Sie Auto fahren: unbewusst kompetent.

Phase 4: Unbewusste Kompetenz

Ich muss mich nicht mehr bewusst auf meine Fähigkeit konzentrieren, um das bestimmte Verhalten zu erbringen. Ich verhalte mich automatisch richtig und ohne dass mir das immer bewusst ist.

Vier praktische Tipps für den Umgang mit (In-)Kompetenzen:

Phase 1:
Paradiesisch! Ich kann es nicht und fühle mich nicht schlecht dabei - weil ich es nicht weiß und es nicht brauche. Niemand kann alles.

Phase 2:
Ich weiß, dass ich es nicht kann. Und ich habe die Freiheit zu entscheiden, was ich tue: Ich lebe mit dieser Inkompetenz oder ich muss es ändern.

Phase 3:
Ich kann es, wenn ich es ganz bewusst tue - ebenso bin ich mir bewusst, dass mir noch Fehler unterlaufen können. Ich beobachte mich selbst, hinterfrage und nehme Feedback gern an.

Phase 4:
Hin und wieder nehme ich mir die Zeit, mir unbewusste Kompetenzen wieder bewusst zu machen. Was sind das für Kompetenzen, die ich unbewusst nutze? Kann ich einige besser als bisher nutzen? Kann ich Sie weiter auf- und ausbauen?

Quelle www.allesverhandlungssache.info

Montag, 11. Dezember 2017

Der Hauptteil des Bewerbungsanschreibens


1. Machen Sie eine Recherche über das Unternehmen

Sie können kein Anschreiben anfertigen, bevor Sie nicht umfangreiche Informationen über die Firma, Firmenziele und Firmenphilosophie gesammelt haben. Es muss ersichtlich sein, dass Sie genau verstanden haben, bei wem Sie sich bewerben

2. Analysieren Sie das Stellenangebot

Im Stellenangebot einer jeder Firma, stecken die Qualifikationen, die der geeignete Bewerber auf sich vereinigen muss. Fertigen Sie eine Liste von Muss – und Kann – Anforderungen an. Auf jede dieser Anforderungen sollten Sie im Bewerbungsschreiben Bezug nehmen. Vergessen Sie lange Umschreibungen Ihres Könnens, bringen Sie es kurz und knapp auf den Punkt.

Ist die Liste zu lang, bzw. reicht eine Seite nicht aus, dann konzentrieren Sie sich nur auf die Mussanforderungen, d.h. Qualifikationen die dringend für die ausgeschriebene Stelle benötigt werden.

3. Verdeutlichen Sie Ihre Motivation

Wollen Sie den Job wirklich? Wie groß ist Ihre Motivation? Stellen Sie sicher, dass Ihre Motivation ausreichend, freundlich aber bestimmt zum Ausdruck kommt. Verwenden Sie positive und aktive Formulierungen.

4. Erwähnen Sie zusätzliche Qualifikationen

Lesen Sie noch einmal Ihren Lebenslauf und die Fähigkeiten und Qualifikationen, welche Sie dort erwähnen. Jene, die sehr gut zur ausgeschriebenen Stelle passen, können Sie zusätzlich zu den Mussanforderungen des Stellenangebotes in Ihr Bewerbungsanschreiben einfließen lassen. Ihr Lebenslauf muss selbstverständlich auch auf die Stellenausschreibung abgestimmt sein.

5. Achten Sie auf die Gliederung des Schreibens

Ihr Anschreiben muss übersichtlich und ordentlich erscheinen. Hierfür folgen Sie zum einen der DIN-Norm 5008 für Bewerbungsanschreiben und zum anderen unterteilen Sie Ihren Hauptteil gleichmäßig in mehrere Abschnitte, von denen keiner länger als 4-5 Zeilen sein sollte.

Unterstreichen Sie die wesentlichsten Elemente Ihres Anschreibens und fragen Sie sich selber, ob diese Stellen auch ohne Unterstrich dem Personaler ins Auge fallen werden, oder ob Sie in Ihrem Text untergehen. (Vergessen Sie nicht die Unterstreichungen wieder zu entfernen ).

6. Vermeiden Sie Wiederholungen

Bedenken Sie, dass Sie nur eine A4 – Seite für Ihr Anschreiben haben. Es versteht sich von selbst, dass Sie diesen Platz so effizient wie möglich nutzen müssen. Aus diesem Grund sollten Sie keine Information doppelt erwähnen. Sie langweilen damit nicht nur den Leser, nehmen Ihrem Schreiben den Pepp, sondern verschenken auch kostbaren Platz.

7. Formulieren Sie Wünsche

Sie verbinden berufliche Ziele, aber auch Wünsche mit dem Engagement für die Firma? Dann bringen Sie in Ihrem Anschreiben ruhig zum Ausdruck, wie Sie sich in der Firma einbringen werden und wie Sie sich die Arbeit im Unternehmen vorstellen.

Quelle www.bildung-news.com

Freitag, 8. Dezember 2017

10 Tipps für die Einleitung des Bewerbungsanschreibens


Der Erfolg Ihrer Bewerbung hängt vom Lebenslauf und dem Bewerbungsanschreiben ab. Doch bevor beide gelesen werden, stolpert der Personaler über die Einleitung Ihres Anschreibens. Was er dort findet, entscheidet über das weitere Schicksal Ihrer Bewerbung.

1. Aller Einleitung ist schwer

Am Anfang war das Wort. Tja, soweit so gut, doch mit welchem Wort sollte man ein Bewerbungsanschreiben beginnen? Versteifen Sie sich nicht auf den Anfang des ersten Satzes, er wird sowieso noch mehrmals von Ihnen verändert werden.

Halten Sie lieber zuerst stichpunktartig fest, was Sie alles in die Einleitung schreiben wollen. Anschließend können Sie Kürzungen vornehmen und verschiedene Satzformulierungen ausprobieren.

Bringen Sie Form in Ihre Bewerbung: die Din-Norm 5008 für Bewerbungsanschreiben.

2. Wie man in die Firma ruft, so schallt es hinaus

Ihre Einleitung, genau genommen Ihr ganzes Anschreiben muss freundlich klingen. Bringen Sie Ihre Motivation, Ihre Stärken und Ihr Interesse an der ausgeschriebenen Stelle durch positive und aktive Formulierungen zum Ausdruck.

3. Die Firma auf den Kopf treffen

Die meisten Bewerber denken, im Bewerbungsanschreiben geht es an erster Stelle um Sie selbst. Das ist falsch! An erster Stelle steht die Firma, Sie müssen hervorheben, was das Unternehmen von anderen unterscheidet. (erwähnen Sie jedoch nur positive Fakten!)

4. Lange Einleitung, kurzer Sinn

Halten Sie die Sätze kurz und die Botschaft simpel. In der Kürze liegt die Würze. In der Einleitung müssen die Firma, das Stellenangebot, die Quelle, durch die Sie auf das Stellenangebot aufmerksam geworden sind, und Sie vorkommen.

5. Aller guten Sätze sind drei

Die Einleitung sollte ungefähr 3 Sätze umfassen. Wird die Einleitung zu langatmig, lässt auch das Interesse nach, Ihre Bewerbung weiterzulesen. Wer alles in die Einleitung schreibt, hat danach nur noch wenig zu bieten.

6. Mit Erdnüssen fängt man Elefanten

Personaler haben eine dicke Haut wie Elefanten, Sie haben schon genug (langweilige) Bewerbungsanschreiben lesen müssen. Ihre Einleitung muss daher das gewisse Etwas haben, aus der Masse der Bewerbungen herausstechen und das Interesse des Personalers wecken – vor allem soll er sich auf den Hauptteil freuen, d.h. mehr von Ihnen erfahren wollen.

7. Ausser lesen, nichts gewesen

Wenn schon die Einleitung Ihres Bewerbungsanschreibens langweilig formuliert ist, oder mit Sätzen beginnt, bei denen die meisten Personaler bereits 1000 Mal gähnen mussten, brauchen Sie nicht auf eine Reaktion zu hoffen.

8. Kleine Sünden bestraft der liebe Personaler sofort

Findet der Personaler in der Einleitung Ihres Schreibens schon Rechtschreibfehler oder Inhaltsfehler (falsche Anrede, falscher Firmenname, falsche Jobbeschreibung etc.) so gehört Ihre Bewerbung zu den ersten, die aussortiert werden.

9. Grosse Einleitung nichts dahinter.

Die Einleitung soll Lust auf mehr machen. Findet der Personaler Ihre Einleitung ansprechend, wird er das ganze Bewerbungsanschreiben mit viel grösserer Aufmerksamkeit und Interesse lesen. Von daher sollte auf die guten Einleitung auch ein interessanter Hauptteil folgen.

10. Es ist noch kein Bewerber vom Himmel gefallen

Freuen Sie sich darauf, Ihre Einleitung, bzw. Ihre Einleitungen wieder und wieder zu überarbeiten, bis Sie wirklich hundertprozentig davon überzeugt sind. Zögern Sie nicht, eine Nacht drüber zu schlafen.

Geben Sie Ihr Bewerbungsanschreiben Freunden und Bekannten zum Lesen. Fragen Sie die Leser Ihres Schreibens, wie freundlich, motiviert und interessant es auf sie gewirkt hat.

Last but no least – Würden Sie sich zum Vorstellungsgespräch einladen, nachdem Sie Ihre Einleitung gelesen haben?

Quelle www.bildung-news.com

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Infos über die Trierer Tafel


Trierer Tafel 

Kontakt: 

Heidi Neumärker, Tel: 0651 9496 171
Essen abgeben - statt wegwerfen!
Wer ist die Trierer Tafel?
Die Trierer Tafel gehört zum Sozialdienst katholischer Frauen e. V. (SkF). Ca. 60 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sammeln überschüssige, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel ein, sortieren sie und geben sie kostenlos an bedürftige Menschen weiter.

Ausgabe von Lebensmitteln
Weberbachstraße 56-57, 54290 Trier
Dienstag und Freitag
von 12.00 Uhr bis 14:30 Uhr
(nur mit Tafelausweis)

Wer unterstützt die Trierer Tafel?
Bäckereien, Supermärkte, Kaufhäuser, große und kleine Geschäfte geben die Lebensmittel ab, die sie nicht mehr verkaufen können. Viele Sponsoren helfen der Trierer Tafel mit Geldspenden. 

Welche Lebensmittel sammelt die Trierer Tafel?
Obst, Gemüse, Wurst, Käse, Milchprodukte, Konserven, Süßigkeiten, Backwaren aller Art, Babynahrung und vieles mehr.

Beantragung eines Tafelausweises 
Der Tafelausweis kann montags zwischen 15.30 und 16.30 Uhr in der Trierer Tafel in der Weberbach 56-57 (Hintereingang gegenüber der Tuchfabrik) beantragt werden. Bitte bringen Sie hierzu einen Einkommensnachweis (z.B. ALG II – Bescheid) mit.