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Donnerstag, 31. März 2016

Hasswort, Passwort?


Kaum eine Aufgabe nervt uns im Alltag so sehr wie ein neues Passwort zu finden.
Hasswort Passwort.

PC-Anmeldung, Handy-PIN, diverse Online-Shops, Facebook, Instagram, Twitter – bei Passwörtern kommt schnell eine Menge zusammen. Doch welche Passwörter sind sicher, und wie merke ich sie mit? Und: Darf ich sie zur Sicherheit irgendwo notieren?

Unser digitales Leben ist voll von Passwörtern. Und im Grunde kennen wir den Tipp Nr. 1 aller Experten: Verwende niemals ein Passwort zweimal! Leichter gesagt, als getan. Und mal ehrlich, die wenigsten von uns halten sich daran.

Mit diversen Website-Logins, PINs und Zugangscodes bei Job und Freizeit kommen wir auf eine beachtliche zweistellige Anzahl von Situationen, wo wir ein Passwort vergeben müssen. Wie sollen wir uns das alles merken? Und wann ist ein Passwort wirklich sicher?

Wann ist ein Passwort schlecht?
Laut einer aktuellen Studie des US-Sicherheitsdienstleisters SplashData ist „123456“ das derzeit beliebteste und damit schlechteste Passwort. Auch andere simple Konstruktionen wie „Passwort“, „12345678“ oder einfache Tastaturmuster wie „qwertz“ gehören zu den ersten Kombinationen, die Hacker ausprobieren. Also: Finger weg!

Vermeiden sollten sie auch alle Begriffe, die einen Zusammenhang mit ihrem privaten und beruflichen Umfeld haben.

Beispiele für schlechte Passwort-Quellen:

·         Namen der Kinder
·         Namen der Ehegatten
·         Namen der Haustiere
·         Geburtstage
·         Lieblingssportler / -musiker / -künstler
·         Hobbys
·         Kollegen
·         Abteilungsbezeichnungen

Generell gilt: Ein Passwort sollte nicht in einem Lexikon zu finden sein!
So erstellen sie ein sicheres Passwort
Das Institut für Internet-Sicherheit gibt Tipps, die bei der Auswahl von Passwörtern helfen:

Nutzen Sie mindestens zehn Zeichen, große und kleine Buchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen

Schützen Sie besonders wichtige Zugänge wie Ihr Benutzerkonto, Ihr Online-Banking-Konto und Ihren Wlan-Router mit einem starken Passwort
Verwenden Sie dafür die Anfangszeichen der Wörter eines nur Ihnen bekannten Satzes. Beispiel: „Der 4. Juli ist Nationalfeiertag in den USA" = „D4.JiNidUSA“



Allgemeine Passwort-Regeln
Im Grunde gilt: Nutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand beim Umgang mit Passwörtern. Hier einige zentrale Verhaltensregeln:

Passwörter sind geheim, also teilen Sie sie nur mit Ihnen nahestehenden Menschen
Benutzen Sie jedes Passwort nur für eine Anwendung
Notieren Sie Passwörter nicht an einem öffentlichen Ort. Haftzettel mit Passwörtern am Monitor sind eine schlechte Idee
Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig
Geben Sie Passwörter nur an Ihnen bekannten, vertrauenswürdigen Rechnern ein

Wie kann ich mir PIN-Nummern merken?

Das Gehirn speichert Zahlen am besten, wenn Sie sie mit einem abstrakten Bild oder Symbol verknüpfen. Beispiele: Die 1 ist eine Kerze, die 2 ein Schwan, die 3 eine Mistgabel. Für eine Zahlenkombination denken Sie sich eine Geschichte zu den Bildern aus.

Beispiel PIN 4358: Ein Kleeblatt (vierblättrig für 4) wird von einer Mistgabel (3 Zacken) aufgespießt, die von einer Hand (5 Finger) gehalten wird, die zu einem Schneemann (sieht aus wie eine 8) gehört.
Alternativ können Sie sich auch eine Geschichte ausdenken, in der die Zahlen direkt vorkommen. Die 3531 merken Sie sich so: Nach einem Nickerchen fahren Sie um 3 Uhr mit der Straßenbahnlinie 5 zu einer Freundin, die in ihren Kaffee stets 3 Stücke Zucker gibt. Zum Kaffee gibt es 1 Torte.

Wie merke ich mir einen Zahlen-Buchstaben-Mix?

Wählen Sie eine Kombination, mit der Sie etwas Positives verknüpfen, auf die andere aber nicht leicht kommen. Hauptsache, in Ihrem Kopf entsteht ein Bild, an das Sie sich leicht erinnern können. Nehmen wir zum Beispiel den obigen Tipp mit den Anfangsbuchstaben eines Satzes. Wenn Sie mit dem Satz als solches ein positives Gefühl verbinden, dann hilft das beim Merken. Vielleicht: „Jedes 3. Eis im Sommer muss Schokolade sein!" = J3.EiSmSs.

Wie oft sollte ich meine Passwörter ändern?

Am sinnvollsten ist es, das Passwort alle drei bis vier Monate zu ändern. Das können manchmal auch nur kleine Änderungen sein, etwa das Austauschen von Buchstaben gegen Sonderzeichen und Zahlen oder das Umdrehen von Buchstaben im Passwort. Nutzer sollten aber ihre Passwörter regelmäßig auch komplett ändern.
Ich habe mein Passwort vergessen, was nun?

Wer Zugang zu E-Mail-Konten hat, kann häufig über eine „Passwort vergessen?“-Funktion neue Passwörter zum Beispiel für das Konto beim Online-Shop anfragen und damit dann unerwünscht einkaufen. Das macht den aktuellen Diebstahl von Zugang zu E-Mail-Adressen so brisant. Trotzdem bleibt diese Funktion die erste Maßnahme bei Passwortverlust. Sie haben ja auch weiter Zugriff auf das E-Mail-Konto. Entsprechende Seiten versenden in der Regel bei der „Passwort vergessen?“-Funktion eine Mail mit einem Link, der zu einer Seite führt, wo Sie sich ein neues Passwort wählen können. Kommt solch eine Mail, OHNE dass Sie sie angefordert haben, wenden Sie sich an den Betreiber der Seite.

Einige Webseiten bieten zusätzlich die Option der Sicherheitsfrage. Also eine Frage, die nur Sie beantworten können. Nutzen Sie diese!
Diese Apps und Programme helfen beim Passwort-Merken

Sichere Passwörter schön und gut. Aber bei der Vielzahl der Passwörter ist es fast unmöglich, sich alle zu merken. Das ist auch nicht nötig. Sogenannte Paswort Manager helfen Ihnen, in jeder Situation das passende Passwort parat zu haben. Diese Apps und Programme gibt es für alle gängigen Smartphone-Systeme und auch für den heimischen Computer. Der Vorteil: Sie geben alle Passwörter zentral in der Software ein und müssen sich dann nur noch das eine Passwort merken, dass ihren „Passwort-Tresor“ öffnet. Dass sollte dann aber extra sicher sein.


Quelle: www.bild.de vom 22.01.2014

Mittwoch, 30. März 2016

Fragen im Vorstellungsgespräch: Diese könnten Sie stellen

Die gute Nachricht ist: Wenn Sie es bis ins Vorstellungsgespräch geschafft haben, ist man an Ihnen schon interessiert. Nun müssen Sie sich verkaufen, Persönlichkeit zeigen und beweisen, dass Sie genau der richtige Kandidat für die vakante Stelle sind, die Idealbesetzung eben. Oft vergessen: Dazu gehört auch, gute Rückfragen zu stellen. Diese beweisen Ihre gründliche Vorbereitung und Ihr Interesse ebenso, wie Sie Ihnen dabei helfen, mehr über das Unternehmen und dessen Kultur zu erfahren – vorausgesetzt: Sie stellen die richtigen Fragen…

Achtung dumme Fragen

Natürlich gehört ein wenig Souveränität dazu, solche Fragen zu stellen. Doch egal wie hoch Ihr Stress gerade ist: Fragen Sie bitte nie nach Informationen, die Sie locker auch im Internet oder in anderen Medien hätten vorab recherchieren können. Etwa wie…

Wie viele Mitarbeiter hat Ihr Unternehmen?
Wie alt ist das Unternehmen eigentlich?
Haben Sie auch Filialen im Ausland?
Man sagt zwar immer, es gibt keine dummen Fragen. Diese aber lassen Sie so aussehen – und schrecklich unvorbereitet.

Stellen Sie lieber kluge Fragen, die nach vorne blicken oder ein bisschen tricky sind. Ein wirklich guter Arbeitgeber, der nichts zu verbergen hat und ein Personaler, der tatsächlich Leistungsträger und Talente einstellen will und nicht nur devote Ja-Sager, wird solche Fragen wertschätzen und darin einen pfiffigen Kopf mit Potenzial entdecken.

Diese Fragen können Sie im Bewerbungsgespräch stellen

Stellen Sie also ruhig auch einmal diese Fragen:

Warum ist die Stelle vakant?

Sie könnte neu geschaffen sein – oder einfach schwer zu besetzen sein, weil der Job ein Schleudersitz ist. Die Erwartungen an den Inhaber sind entweder zu hoch oder die Herausforderungen mit dem Budget und Team nicht zu schaffen. Besser Sie finden das vorher heraus. Manchmal ist Ihr Vorgänger auch befördert worden. Klasse! Das könnte für einen sogenannten Durchlauferhitzer mit guten Beförderungschancen sprechen. Fassen Sie also ruhig noch weiter nach…

Was zeichnet Ihre besten Mitarbeiter aus?

Die Frage gehört zur Kategorie “tricky”. Vordergründig wollen Sie wissen, wie das Unternehmen Talent und Leistung definiert. Ganz nebenbei erfahren Sie aber auch, was man von Ihnen künftig erwartet. Obendrein erfahren Sie meist auch noch viel über die Unternehmenskultur und wie offen diese wirklich für neue Ideen ist und diese wertschätzt. Was Sie gleich zur nächsten Frage bringt…

Wie werden Talente und Stärken bei Ihnen gefördert?

Erfolgreiche Unternehmen entwickeln Ihre Mitarbeiter weiter und arbeiten dem Peter Prinzip entgegen. Heißt: Sie fördern Ihre besten Seiten und suchen gleichzeitig die beste Position im Unternehmen dafür – was im Übrigen ein ständiger Prozess ist. Die Frage danach erinnert den Personaler im Bewerbungsgespräch daran, dass Sie Ihren Beruf nicht nur für Geld ausüben, sondern wachsen wollen – und langfristig denken…

Wie sieht Erfolg in den ersten 90 Tagen aus?

Als Neuer genießen Sie anfangs natürlich so etwas wie Welpenschutz. Sie dürfen viele Fragen stellen, Fehler machen, lernen. Aber irgendwann wird man von Ihnen erste Fortschritte und Erfolge erwarten. Ziel dieser Frage ist zugleich herauszufinden, wie diese Erwartungen an Sie aussehen und wie realistisch diese sind. Insbesondere wie der Job nach 90 Tagen aussieht…

Welche Herausforderungen erwarten mich in den ersten 90 Tagen?

Ähnlich wie die Frage davor, aber doch ein bisschen anders. Denn hier interessiert vor allem der Subtext. Die Herausforderungen natürlich auch – aber wissen Sie schon, wie ehrlich das ist? Eben. Achten Sie daher auf die Zwischentöne und bohren Sie ruhig ein bisschen nach. Das ist völlig legitim, schließlich will man Sie reüssieren sehen. Welche Konflikte lauern wo? Wie ist das Team zusammengesetzt? Wie offen geht das Unternehmen mit Schwierigkeiten um?

Welchen Herausforderungen muss sich Ihr Unternehmen aktuell stellen?

Gleiche Frage, nur eine Dimension größer. Gewiss, man wird Ihnen kaum erzählen, dass die Company kurz vor der Insolvenz steht. Aber vielleicht erfahren Sie etwas über das (Selbst-)Bewusstsein der Firma – wo diese aktuell im Markt steht und künftig stehen will. Die wichtigste Frage – wenn auch verhüllt gestellt – dabei ist natürlich: Befindet sich das Unternehmen auf Wachstumskurs oder Schrumpfkur?

Warum arbeiten Sie für dieses Unternehmen?

Hier kommt es ein bisschen darauf an, wie Sie die Frage betonen. Sie darf weder despektierlich noch überrascht klingen, Motto: Was? Immer noch hier??? Aber mit aufrichtigem Interesse gestellt, entlocken Sie dem Personaler auf diese Weise ein paar sehr persönliche Einblicke in das Unternehmen und warum es Spaß macht, dort zu arbeiten. Und mal ehrlich: Kommt bei der Frage nicht mal der einstellende Personaler ins Schwärmen, sollten die Alarmglocken nicht klingen, sondern donnern…

Wie heißt es so schön: Wer (richtig) fragt, der führt.


Quelle: www.Karierebibel.de non Jochen Mai am 12. Januar 2014

Dienstag, 29. März 2016

Fehler im Job: So reagieren Sie richtig

Fehler im Job Okay, Sie haben einen Fehler im Job gemacht. Dumm gelaufen, shit happens, passiert, Pech. Nun spüren Sie die Panik im Nacken und fragen sich: Was nun? Nur die Ruhe, ich bin bei Ihnen!

Spontane Reaktionen machen es meist nur noch schlimmer. Deshalb: Atmen Sie ruhig durch, sagen Sie zunächst nichts und lassen Sie uns die Sache zusammen der Reihe nach durchgehen…

Bloß nichts herunterspielen!

Nicht wenige reagieren an der Stelle panisch, verschleiern, vertuschen, lügen, spielen herunter oder blaffen gar zurück, wenn Sie jemand auf den Fehler aufmerksam macht. Riesenfehler! So eskaliert die Sache nur. Und effektiv ist die Retourkutsche sowieso fast nie.

Wenn Sie einen Fehler gemacht haben – natürlich nur dann -, dann geben Sie ihn zu. Ansonsten erklären Sie die Sache ehrlich und aufrichtig. Wer dann immer noch meint, es war Ihr Fehler, ist selber schuld. Andere Geschichte.

Gehen wir aber davon aus, dass Sie den Mist tatsächlich verursacht haben. Dann wäre es fatal, das Problem zu ignorieren, Motto: Alles halb so schlimm und morgen ist auch noch ein Tag. So entstehen Katastrophen. Und der Chef bekommt den Eindruck, dass Sie das wahre Ausmaß nicht einmal selbst erkennen. Noch schwerer wiegt daran allerdings, dass Sie so aussehen wie jemand, der keine Verantwortung für die Malaise übernehmen will. Und das diskreditiert Sie für so ziemlich jeden künftigen Führungsjob.

Was also tun?

Verschaffen Sie sich erst einmal einen genauen Überblick: Wer, was, wann, wo, warum? Analysieren Sie zuerst für sich das Problem:

Was ist schief gelaufen?
Wie konnte das passieren?
Waren Sie schlampig oder unaufmerksam?
Oder haben Sie einfach nur falsch und zu schnell reagiert?
Danach erst folgt der klassische Dreiklang der Schadensbegrenzung:

Entschuldigen. Geben Sie zu, dass Sie einen Fehler gemacht haben und dazu stehen. Entschuldigen Sie sich in aller Form bei den Betroffenen und immer beim Chef. Erklären Sie (jetzt wissen Sie es ja), Ihrem Boss, was genau passiert ist und wie es dazu kam. Übernehmen Sie die Verantwortung – ohne Ausflüchte oder Rechtfertigungen (Umstände, Bad-Hair-Day, …), die die Schuldfrage nur verlagern sollen. Das wirkt verantwortungslos. Ganz schlecht: Kollegen anschwärzen. Egal, welche Rolle Sie im Team spielen – beweisen Sie Rückgrat.
Lernen. Erklären Sie nicht nur, wie es dazu kommen konnte. Das unterstreicht zwar Ihr Analysepotenzial. Hilft aber nicht in der Zukunft. Wichtiger ist jetzt die Fehlerquelle zu identifizieren und künftig ausschalten. Zeigen Sie also, dass und was Sie gelernt haben und bieten Sie am besten gleich eine Lösung oder – falls nötig – Wiedergutmachung an. Zumindest aber einen Weg, um das Folgeproblem in den Griff zu bekommen. Das unterstreicht erneut, dass Sie die Verantwortung übernehmen. Nur: Machen Sie bei allem nicht zu viele Worte dabei. Das könnte wieder als Ablenkungsmanöver interpretiert werden. Kurze knappe Hauptsätze sind genau richtig.
Beruhigen. Versuchen Sie bei allem auch Ihre Emotionen zu beherrschen und packen Sie die schlechte Nachricht weder in Watte, noch die Lösung in Präsentpapier. Und tränenreiche Selbstkasteiungen, wie in Japan üblich, will hierzulande keiner sehen. Wirkt auch extrem unsouverän. Sie haben einen Fehler gemacht, sich entschuldigt, daraus gelernt und eine Lösung gefunden. Nun ist es wichtig, dass auch Sie darüber hinweg kommen und sich nicht von peinlichen Schuldgefühlen blockieren lassen. Das bringt schließlich auch keinen weiter.
Wir alle sind nun mal Menschen. Und die machen Feler… ;)


Quelle:  www.karrierebibel.de von Jochen Mai am 12. Januar 2014

Montag, 28. März 2016

So machen Sie einen perfekten ersten Eindruck



Im Vorzimmer
Ziehen Sie Ihren Mantel, wenn möglich, vorher aus und geben Sie ihn der Empfangsdame oder hängen Sie ihn an die Garderobe. So vermeiden Sie, mit einem Arm voller Sachen, die Sie behindern und ungeschickt wirken lassen, das Büro zu betreten.

Der Eintritt
Sobald die Empfangsdame Ihnen grünes Licht gegeben hat, sollten Sie ohne zu zögern eintreten. Ändern Sie beim Eintreten nicht das Tempo. Menschen, denen es an Selbstbewusstsein mangelt, verfallen oft in kleine schlurfende Schritte.

Der erste Kontakt
Auch wenn Ihr Gesprächspartner telefoniert oder in einer Schublade kramt, sollten Sie zuversichtlich mit mittelgroßen Schritten in den Raum hineingehen. Machen Sie daran deutlich, dass Sie daran gewöhnt sind, selbstbewusst ein Büro zu betreten und dass Sie davon ausgehen, dass man Sie nicht warten lässt.

Der Handschlag
Halten Sie die Handflächen senkrecht und erwidern Sie den Druck, den Sie empfangen. Lassen Sie den anderen entscheiden, wann der Handschlag beendet wird.

Sitzposition
Wenn Sie gezwungen sind, der anderen Person genau gegenüber zu sitzen, sollten Sie den Stuhl 45 Grad wegdrehen, um nicht in die Defensive gedrängt zu werden. Können Sie an der Position des Stuhls nichts ändern, dann drehen Sie Ihren Körper ein Stück zur Seite.

Der Sitzplatz
Manchmal findet das Gespräch in einer Sofaecke abseits des Schreibtischs statt. Wenn Sie auf einem Sofa zu stark einsinken, setzen Sie sich aufrecht auf die vordere Sofakante, damit Sie Ihre Körpersprache und Gesten kontrollieren können. Halten Sie auch hier Ihren Körper in einem Winkel von 45 Grad zu Ihrem Gesprächspartner.

Ihre Gesten
Verwenden Sie klare, unkomplizierte, bewusste Bewegungen, die unterstreichen, dass Sie ruhig und gelassen sind. Menschen, die Macht besitzen, müssen nicht viel gestikulieren. Imitieren Sie, wenn angebracht, die Mimik und Gestik Ihres Gegenübers. Das erzeugt unbewusste Sympathie.

Abstand
Respektieren Sie den persönlichen Raum des anderen, der in den ersten Minuten einer Besprechung am größten sein wird. Ein Zeichen dafür, dass Sie der anderen Person zu nah auf den Leib gerückt sind, ist, wenn diese sich zurücklehnt oder sich zur Seite dreht.

Abgang
Achten Sie darauf, dass Ihre Schuhe auch hinten geputzt sind und Ihre Absätze nicht abgelaufen sind. Bedenken Sie, man wird Ihnen immer hinterher sehen, wenn Sie hinausgehen. Frauen wird beim Hinausgehen auf den Hintern geschaut – ob Sie das möchten oder nicht. Wenn Sie an der Tür sind, sollte Sie sich daher souverän noch einmal umdrehen und lächeln. So bleibt vielleicht Ihr lächelndes Gesicht anstelle Ihres Hinterteils im Gedächtnis.

Quelle: www.bild.de vom 21.02.2013

Freitag, 25. März 2016

Die fünf erfolgreichsten Methoden für die Jobsuche


Sie suchen einen neuen Job aber bisher war keine Bewerbung erfolgreich? Dann liegt es vielleicht daran, dass Sie einfach auf die falsche Methode der Stellensuche setzen. Initiativbewerbung, Stellengesuche aufgeben oder soziale Netzwerke kontaktieren – lesen Sie hier die fünf besten und die fünf schlechtesten Methoden der Stellensuche.

Platz 1: Die Erfolg versprechendste Methode der Jobsuche ist, eine ausführliche Selbstanalyse durchzuführen und detailliert aufzulisten, was man alles anzubieten hat und wonach man wirklich sucht.

Bei dieser Methode liegt die Erfolgsquote bei 86 Prozent. Allerdings ist sie mit viel Arbeit verbunden, denn Sie müssen sich viele Gedanken über sich selbst und das Ziel, das Sie verfolgen machen.

So geht's: Die Methode besteht aus drei Fragen, die Sie sich selbst ehrlich und gewissenhaft beantworten müssen.

1. Was: Schreiben Sie die Fähigkeiten auf, die Ihnen besonders liegen und die Sie mögen (wie z.B. Organisieren, Recherchieren usw.).

2. Wo: Überlegen Sie sich, in was für einem Umfeld Sie arbeiten möchten. Hierbei geht es um „Interessensgebiete“ (Beispiele sind Kunst, Chemie, Gastronomie usw.).

3. Wie: Wie lautet die offizielle Stellenbezeichnung, die am besten zu Ihnen passt? Und wie wollen Sie mit Unternehmen in Kontakt treten, bei denen Sie sich gut vorstellen könnten zu arbeiten?

Ihre Erfolgsaussichten bei dieser Methode: Sie wissen danach genauer wo Ihre Stärken liegen und wo Sie hin wollen, das erleichtert die Suche und die individuelle Bewerbung auf eine Stelle.

Tipp: Je detaillierter Sie wissen, was Ihr Ziel ist, desto einfacher ist es den Weg dahin zu finden. Deshalb ist eine Auseinandersetzung mit sich selbst der erste Schritt Richtung Traumjob.

Platz 2: Erfolgsquote: 70 Prozent

In den Gelben Seiten der Stadt nachsehen, in der Sie arbeiten möchten, und Tätigkeitsfelder herausfinden, die Sie interessieren.

Ihre Erfolgsaussichten: Suchen Sie sich Unternehmen heraus, die Sie interessieren und rufen Sie dort an oder gehen Sie vorbei. Denn Arbeitgeber suchen fast immer neue Mitarbeiter, allerdings gibt es für diese Stellen oft keine offiziellen Ausschreibungen.

Tipp: Diese Methode funktioniert fast zehnmal besser, als wenn man der Firma nur die Bewerbungsunterlagen zu schickt.

Platz 3, Erfolgsquote: 47 Prozent

Persönlich bei allen Unternehmen, Betrieben oder Büros nachfragen, die Sie interessieren.

Ihre Erfolgsaussichten: Bei dieser Methode stößt man oft zufällig auf eine freie Stelle. Allerdings ist diese Methode nicht geeignet für zurückhaltende oder schüchterne Menschen, denn sicheres Auftreten ist bei dieser Art der Jobsuche mit entscheidend.

Tipp: Am besten ist diese Methode bei kleinen Unternehmen (50 oder weniger Angestellte).

Platz 4, Erfolgsquote: 29 Prozent

Soziale Netzwerke nach Hinweisen auf freie Stellen fragen.

Ihre Erfolgsaussichten: Persönliche Kontakte am Arbeitsplatz sind wichtiger denn je, denn viele Stellen werden nur noch über Empfehlungen und Mundpropaganda besetzt.

Tipp: Wenn Sie Familie und Freunde um Hinweise auf Jobs bitten, stehen Ihre Chancen mehr als doppelt so hoch wie bei einer Initiativbewerbung, denn so spart der Betrieb Akquisekosten und reduziert das Risiko einer Fehlbesetzung.

Platz 5, Erfolgsquote: etwa 24 Prozent

Auf Anzeigen in der Tages- und Fachpresse antworten.

Ihre Erfolgsaussichten: Wenn Sie einen „Übergangsjob“ suchen und Ihnen die Tätigkeit ziemlich egal ist, dann ist diese Methode sehr gut. Wenn Sie aber etwas spezifisches Suchen, dann sollten Sie besser in Fachblättern nach Stellen suchen.

Tipp: Diese Methode ist besonders wirkungsvoll, wenn Sie bereits viel Erfahrung im Job haben und auch zu einem Ortswechsel bereit wären.


Quelle: Bild.de von Richard Nelson Bolles

Donnerstag, 24. März 2016

So reagieren Sie auf Kritik im Job


10 Dinge die Sie zun sollten:

Zuhören
Fehler kommen vor. Anstatt abzuwiegeln, sollten Sie deshalb erstmal wahrnehmen, was Ihr Vorgesetzter überhaupt zu kritisieren hat. Wenn der Chef auf 180 ist, bringt es ohnehin nichts, gleich dazwischenzufahren und zu sagen: „Ja, aber..." Das macht alles nur noch schlimmer.

Reflektieren
Richtig zuhören ist außerdem der erste Schritt, um Fehler künftig zu vermeiden. Versuchen Sie, den Sachverhalt zu klären, indem Sie genau nachfragen und sich vergewissern, dass Sie richtig verstanden haben, was Ihr Chef genau meint und will.

Urteilskraft
Viele Mitarbeiter reagieren nach einer deutlichen Ansage vom Chef geknickt („Der hat mich doch auf dem Kieker"). Im beruflichen Umfeld ist Kritik aber nur selten persönlich gemeint. Meist bezieht sie sich auf Ihr Verhalten oder Ihre Arbeitsergebnisse. Auch wenn Sie innerlich unwillkürlich mit Ärger, Schreck oder Gekränktsein reagieren, aktivieren Sie Ihre nüchterne Beurteilungskraft und schauen Sie auf das, was die Kritik erreichen soll.

Ihre Qualitäten
Wenn andere Sie kritisieren, heißt das nicht, dass sie Sie nicht mögen. Auch Menschen, die sie als Person sehr schätzen, können Grund dazu haben, mit ihren Arbeitsergebnissen oder einzelnen Verhaltensweisen unzufrieden zu sein.

Meinung oder Argument?
Unterscheiden Sie zwischen Meinung und Argument: Wenn Ihr Chef Sie mit Meinungen abspeisen will, anstatt zu argumentieren, ist das der erste Hinweis auf fehlende Sachlichkeit. Manchmal ist es jedoch nicht ganz einfach, Meinung und Argument 100-prozentig voneinander zu trennen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen vier Angriffs-Techniken und wie sie reagieren können.

Angriff 1
Ihr Chef unterstellt, Ihre aufgestellte Behauptung sei ungewöhnlich, anstößig, falsch auf jeden Fall nicht erwünscht, z.B.:

"Sie wollen doch nicht etwa behaupten, dass...?“

Ihre Antworten:
„Doch, das tue ich."
„Doch, das behaupte ich, und zwar weil...“

Oder Ihr Chef fragt: „Wie können Sie nur ...?“

Ihre Antwort:
„Sie scheinen das verwunderlich zu finden.“

Angriff 2
Der Chef unterstellt Ihnen gemeinsame Interessen, Meinungen oder Werte:

„Wir wissen doch alle, dass ...“

Ihre Antwort:
„Nein.“

Angriff 3
Ihr Chef gibt Meinungen oder Allgemeinplätze als Tatsachen aus, z.B.:

„In Wirklichkeit haben wir es doch mit ... zu tun.“

Antwort: „Können Sie das belegen?“

Oder: „Das zeigt doch der gesunde Menschenverstand ...“

Antwort: „Bitte nennen Sie Argumente.“

Oder: „Es ist doch klar, dass ...“

Antwort: „Was genau ist klar und warum?“

Angriff 4
Ein Mangel an Argumenten wird durch vage Hinweise auf unterstellte gemeinsame Maßstäbe, Vorbilder oder Autoritäten kaschiert:

„Die professionellen Standards erfordern doch, dass ...“

Antwort: „Bitte sagen Sie präzise, worauf Sie sich beziehen.“

Training
Sie können sich mental auf unvorhergesehene Kritiksituationen vorbereiten, wenn Sie diese einige Male im Kopf durchspielen:
Stellen Sie sich noch einmal ganz detailliert eine Situation vor, in der Sie kritisiert werden. Wenn Sie Ihre üblichen inneren Reaktionen auf Kritik lebhaft spüren, verweilen Sie einen Moment dabei und nehmen Sie sie genau wahr. Schalten Sie jetzt ein neues inneres Denkprogramm ein, zunächst nur eine Haltung innerer Neugier, die beispielsweise sagt: „Aha, so fühlt sich das also an.“ Und nun stellen Sie sich vor, Sie schieben alle diese Gedanken sanft zur Seite, etwa mit dem inneren Satz: „Okay, das erschreckt mich jetzt. Aber ich will doch erst einmal wissen, um was es genau geht.“ Gehen Sie diese vier Schritte mehrmals innerlich durch.

Quelle: www.bild.de vom 20.06.2011 von Anja von Kahnitz und Christine Scharlau