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Dienstag, 31. Mai 2016

Die Top-10-Tipps zur Online-Bewerbung


Schluss mit teuren Mappen und Papierbergen! Zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland bevorzugen mittlerweile Bewerbungen per E-Mail. Das schont den Geldbeutel und ist praktisch. Heute geklickt, morgen im Traumjob?

Ganz so einfach ist es dann leider doch nicht. Eine Online-Bewerbung muss genauso fehlerfrei und sauber sein wie eine schriftliche. Doch wir sind es gewohnt, im Netz schnell zu kommunizieren, etwa per Mail oder Chat. Rechtschreibung ist da oft Nebensache. Das darf sich nicht auf die Bewerbung übertragen.
Die Sprache ist im Netz gewöhnlich lockerer, die E-Mail zur Bewerbung sollte aber trotzdem nicht mit „Hallo“ beginnen, sondern förmlich mit „Sehr geehrte...“ oder „Sehr geehrter...“.
Außerdem bringt die virtuelle Bewerbungsmappe einige Fragen mit sich: Welches Dateiformat? Wie groß darf der Anhang sein?
Die Internet-Jobbörse
 Step Stone hat die Top Ten der Tipps für Online-Bewerbungen zusammengestellt:

1. Rechtschreibung
Achten Sie auf höchste Sorgfalt! Rechtschreibfehler bedeuten immer das Aus – früher in einer postalischen Bewerbung genauso wie heute in einer Online-Bewerbung.
2. E-Mail-Adresse
Nutzen Sie eine seriöse E-Mail-Adresse als Absender! Adressen wie Mausi1983@gmx.de sind in jedem Fall kontraproduktiv. Besser ist: vorname.nachname@gmx.de.
3. Betreff-Zeile
Nennen Sie einen eindeutigen Betreff! In die Betreffzeile Ihrer E-Mail gehören: die ausgeschriebene Position, der Standort und wenn möglich die Kennziffer aus der Stellenanzeige. So kann der Personaler Ihre Bewerbung leichter zuordnen.
4. Anhang
Achten Sie auf die Größe des Anhangs! Der E-Mail-Anhang einer Online-Bewerbung sollte nicht größer als drei MB sein. Verzichten Sie im Zweifel lieber auf ein Arbeitszeugnis und reichen Sie dieses stattdessen bei Bedarf nach.
5. Datei-Format
Verschicken Sie nur eine Datei als Anhang! Speichern Sie alle Bewerbungsbestandteile (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) im PDF-Format in einer Datei. Mehrere Dateien erschweren Personalern die Arbeit.
6. Das Anschreiben
Schreiben Sie das Anschreiben direkt in das E-Mail-Fenster! Hängen Sie es zusätzlich in mit Ihren Anhang. Hintergrund: Personaler bevorzugen - wie erwähnt - nur eine einzige Datei.
7. Das Foto
Verwenden Sie ein professionelles Bewerbungsfoto. Das Online-Medium verführt dazu digitale, Schnappschüsse zu nutzen. Falsch! Ihr Bewerbungsfoto sollte immer bei einem professionellen Fotografen gemacht werden.
8. Individualität
Auf ein individuelles Anschreiben achten! Keine standardisierten Anschreiben nach Copy-Paste-Manier verschicken. Erfahrene Personaler erkennen das sofort.
9. Der richtige Empfänger
Recherchieren Sie immer die persönliche E-Mail-Adresse des zuständigen Personalers. Geht diese nicht aus der Stellenanzeige hervor, rufen Sie im Unternehmen an. E-Mails an Sammeladressen wie info@ oder bewerbung@ kommen oft nicht beim richtigen Ansprechpartner an.
10. Die richtigen Info-Quellen
Informieren Sie sich im Internet über Online-Bewerbungen. Die Bewerbung findet online statt – daher: Auch die Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie im Internet.

Quelle www.bild.de

Montag, 30. Mai 2016

Befristeter Vertrag – was muss ich mitmachen?


Immer mehr Deutsche arbeiten auf Zeit! Die Zahl der befristeten Arbeitsverträge hat sich laut Bundesagentur für Arbeit seit 2001 mehr als verdoppelt. 1,3 Millionen Deutsche sind mittlerweile befristet beschäftigt. Tendenz weiter steigend.


Die Verträge



Warum nehmen befristete Arbeitsverträge zu?

Befristungen gibt es zwar schon lange, aber besonders in den letzten Jahren nehmen sie stark zu. Nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch im öffentlichen Dienst. Befristungen bringen dem Arbeitgeber einige Vorteile. Zum Einen müssen die Arbeitgeber so keine neuen Stellen schaffen und können flexibler wirtschaften. Auf der anderen Seite schrecken vermehrte Kündigungsschutzklagen viele Arbeitgeber ab. Ihre Sorge wächst, Angestellte selbst in berechtigten Fällen (schlechte Arbeit, Diebstahl) nicht kündigen zu können.



Was für Befristungen gibt es?

Gesetzlich sind zwei Arten von Befristungen erlaubt, die sich entweder auf eine bestimmte Zeit (z. B. ein Jahr) oder eine bestimmte betriebliche Situation (z. B. kranker Kollege) beruhen. Wichtig: Befristungen müssen schriftlich festgehalten und von beiden Parteien unterschrieben sein.



► Befristung mit Sachgrund

Der Arbeitsvertrag ist nicht auf ein bestimmtes Datum befristet, sondern auf eine Sache. Beispiel: Die Krankheit oder Schwangerschaft einer Person oder die Dauer eines Projekts. Das können zwei Monate sein oder (in besonderen Fällen) mehrere Jahre. Achtung: Der Arbeitgeber muss ihnen nur 14 Tage vorher mitteilen, wenn die Sache endet – also z. B. die ersetzte Person wieder zur Arbeit kommt. Danach kann er Sie mit einem neuen Sachgrund weiterhin befristet beschäftigen (z. B. anderer kranker Kollege).



► Befristung ohne Sachgrund

Im Arbeitsvertrag ist nicht nur der Arbeitsbeginn festgelegt, sondern auch das Ende der Beschäftigung – mit einem bestimmten Datum. Wichtig: Eine Befristung ohne Sachgrund kann nur insgesamt zwei Jahre dauern und in dieser Zeit höchstens drei mal verlängert werden. Danach darf Sie der Arbeitgeber nicht mehr beschäftigen oder muss Sie unbefristet einstellen. Das gilt auch, wenn er Sie in eine andere Abteilung oder auf eine andere Stelle setzt. Die Befristung besteht zwischen Ihnen und dem Arbeitgeber.



Kann ich während der Befristung gekündigt werden?

Ja. Allerdings nur, wenn dies im Vertrag festgelegt ist. Und; Ab dem sechsten Monat des Arbeitsverhältnisses braucht er dafür eine gute Begründung. Es gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen (zum 15. oder zum Monatsende).



Wann steht mir eine Entfristung zu?

Gar nicht. Auch wenn Sie z. B. zwei Jahre zufriedenstellend gearbeitet haben und die Stelle weiterbesteht, darf der Chef sie jemand anderem geben. Einklagen können Sie einen unbefristeten Vertrag nur, wenn der Arbeitgeber gegen die 2-Jahres-Regel verstößt oder Sie nachweisen können, dass Ihr Chef Ihnen eine Entfristung versprochen hat.



Juristischer Trick: Rechtlich haben Sie einen unbefristeten Vertrag, wenn Sie am ersten Arbeitstag nach Ablauf der Befristung zum Arbeitsplatz kommen und Ihr Chef Ihnen Arbeit gibt.



Das gilt als stilles Einverständnis über die Fortführung der Beschäftigung. Hier nutzen Sie zwar die Schusseligkeit Ihres Chefs aus, aber nur dafür kann er Sie weder kündigen, noch den Vertrag aufheben.



Habe ich weniger Rechte als unbefristet Angestellte?

Nein. Sie dürfen nicht benachteiligt werden. Heißt: Wenn die Mitarbeiter z. B. Weihnachtsgeld bekommen, haben auch Sie welches zu erhalten. Das gilt auch für die betriebliche Altersvorsorge. Diese gilt auch für Sie ab dem fünften Jahr Betriebszugehörigkeit. Wenn Sie auf sechs Jahre (mit Sachgrund) befristet sind, können auch Sie profitieren.



Was muss ich tun, bevor mein Vertrag ausläuft?

Drei Monate vor Ablauf des Arbeitsverhältnisses müssen Sie sich beim Arbeitsamt melden. Haben Sie die Hoffnung, dass Ihr Chef Sie behalten möchte, sollten Sie rechtzeitig das Gespräch mit ihm suchen. Wichtig: Lassen Sie sich in jedem Fall eine Beurteilung geben. Das hilft bei der Jobsuche.



Fachliche Beratung: Dr. Hans-Georg Meier, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin



Quelle: www.bild.de vom 26.03.2014

Freitag, 27. Mai 2016

Normale Arbeitnehmer können ihre Einkünfte mit einem Nebenjob aufbessern



Die Abgeordneten verdienen sich mit Vorträgen, Mandaten in Aufsichtsräten und Beratungstätigkeiten ordentlich was dazu. Aber wie sieht das eigentlich bei ganz normalen Arbeitnehmern aus – dürfen wir das auch?


Darf ich einen Nebenjob ausüben?



Ja. Der Arbeitnehmer darf seine Arbeitskraft so verwerten, wie er möchte und es möglich ist. Aber: Laut Arbeitsschutzgesetz darf er inkl. Nebenjob höchstens 48 Stunden pro Woche arbeiten.



Muss ich meinen Chef um Erlaubnis bitten?



Eigentlich nicht. Ausnahme: Im Arbeitsvertrag steht eine Klausel, wonach Nebenjobs genehmigt werden müssen. Das ist jedoch in den meisten Verträgen festgeschrieben. Oft steht hier auch: „Sofern die beabsichtigte Nebentätigkeit die vertraglich geschuldete Leistung nicht einschränkt“, muss der Arbeitgeber den Nebenjob genehmigen. Problem: Was die Leistung einschränkt, ist oft strittig.



Wer entscheidet, wenn man sich nicht einig wird?



Bei Streitigkeiten kann der Betriebsrat helfen – im Notfall auch das Arbeitsgericht. Wenn Ihnen an Ihrem Hauptjob gelegen ist, sollten Sie aber versuchen, sich mit Ihrem Chef einvernehmlich zu einigen.



Wann darf mir mein Chef einen Nebenjob verbieten?



Wenn der Hauptjob unter dem Nebenjob leidet. Dann kann auch eine bereits erteilte Erlaubnis widerrufen werden. Beispiel: Sie arbeiten nach einem Acht-Stunden-Tag noch sechs Stunden in der Kneipe und schlafen am nächsten Morgen im Meeting ein.



Darf ich auch für die Konkurrenz arbeiten?



Nein, es gibt das Wettbewerbsverbot, das im deutschen Arbeitsgesetz verankert ist. Beispiel: Ein VW-Verkäufer darf am Wochenende nicht woanders mit BMWs handeln. Wenn er es doch tut, kann sein Hauptarbeitgeber diesen Nebenjob untersagen und dem Arbeitnehmer gegebenenfalls auch kündigen.



Brauche ich eine neue Genehmigung, wenn ich die Nebentätigkeit wechsle?



Ja. Denn Ihr Chef muss erneut prüfen können, ob Ihr Nebenjob negative Auswirkungen auf den Hauptarbeitgeber hat.



Gibt es Nebenjobs, die mein Chef nicht verbieten darf?



Ja. Ein Ehrenamt am Wochenende. Das dürfen Sie regelmäßig und ohne Erlaubnis ausüben.



Muss ich das Nebeneinkommen versteuern?



Ja. Ausnahme: Sie haben einen Minijob (mit bis zu 450 Euro im Monat).



Muss ich meinem Chef verraten, was ich nebenher mache und wie viel ich damit verdiene?



Was Ihre Aufgaben im Nebenjob sind, darf den Chef interessieren. Er muss prüfen, ob Haupt- und Nebenjob sich widersprechen oder der Nebenjob Sie zu sehr in Anspruch nimmt. Die Höhe Ihres Nebenverdienstes geht den Chef grundsätzlich nichts an. Einzige Ausnahme: Wenn es durch das Einkommen zu versicherungsrelevanten Überschneidungen, etwa bei doppelter Sozialversicherungspflicht, kommt.



Was passiert, wenn ich ohne Genehmigung nebenbei arbeite?



Sie können abgemahnt, im Wiederholungsfall sogar gekündigt werden. Allerdings: Handelt es sich bei dem Zweitjob um eine Tätigkeit, die den Hauptjob auf keinen Fall stört (Sekretärin, die am Samstagabend babysittet), sollten Sie dagegen klagen.



Darf ich nebenbei selbstständig sein?



Wie bei der Nebenbeschäftigung als Arbeitnehmer gilt: Solange genug Energie für den Hauptjob übrig bleibt, spricht nichts dagegen.



Widersprüchliche Jobs sind verboten

So urteilen Richter zum Zweit-Job:



Ein Krankenpfleger z.B. darf nebenher nicht als Leichenbestatter arbeiten. Denn: Bei den von ihm betreuten Patienten, deren Leben und Gesundheit er erhalten soll, könnte es zu „Irritationen“ kommen. Das entschied das Bundesarbeitsgericht. (6 AZR 357/01)



Fachliche Beratung: Rechtsexperte Wolfgang Büser



Quelle: www.bild.de von 24.03.2014 von S. HÖRNIG, und A. SELL

Donnerstag, 26. Mai 2016

MHD


Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) in Deutschland, ist ein auf Fertigpakungen anzugebendes Datum, das angibt, bis zu welchem Termin ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung (insbesondere Einhaltung der im Zusammenhang mit dem MHD genannten Lagertemperatur) auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen sowie gesundheitliches Risiko zu konsumieren ist. Da es sich um ein Mindesthaltbarkeits- und nicht um ein Verfalldatum handelt, ist das Lebensmittel in der Regel auch nach dem angegebenen Datum noch verzehrfähig.

Ebenso sind kosmetische Produkte, die nicht länger als zweieinhalb Jahre haltbar sind, gemäß der Kosmetikrichtlinie mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum zu kennzeichnen.
Die Festlegung des Mindesthaltbarkeitsdatums liegt im Ermessen des Herstellers. So kann es sein, dass gleichartige Produkte verschiedener Hersteller eine unterschiedliche Mindesthaltbarkeit haben.

Bei in mikrobiologischer Hinsicht sehr leicht verderblichen Lebensmitteln, die nach kurzer Zeit eine unmittelbare Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen könnten (z. B. Hackfleisch), ist anstelle des Mindesthaltbarkeitsdatums („mindestens haltbar bis:“ Datum) das Verbrauchsdatum („zu verbrauchen bis:“ Datum) anzugeben. Im Alltagsgebrauch wird das Mindesthaltbarkeitsdatum häufig mit dem Verbrauchsdatum bei Lebensmitteln verwechselt.

Weder aus dem MHD noch aus dem Verbrauchsdatum leitet sich rechtlich ein Anspruch ab, wenn das Produkt bereits vor dem angegebenen Datum nicht mehr verzehrsfähig ist und der Hersteller die Seriosität seiner Angaben nachweisen kann. Produkte mit abgelaufenem MHD dürfen weiter verkauft werden, sofern der Verkäufer sich davon überzeugt hat, dass die Ware einwandfrei ist. Entsprechend leitet sich daraus ab, dass kein Schadensersatzanspruch des Kunden besteht, wenn dieser ohne Absicht ein Produkt mit abgelaufenem MHD erwirbt, sofern das Produkt noch als einwandfrei betrachtet werden kann. Produkte mit abgelaufenem MHD dürfen auch grundsätzlich verarbeitet werden.
Im Gegensatz zu Produkten mit MHD dürfen Produkte mit Verbrauchsdatum nicht mehr nach Ablauf desselben verkauft werden. Von einem Verzehr wird ebenso abgeraten, da insbesondere in Lebensmitteln erhöhte gesundheitliche Risiken bestehen.

Da sich das MHD bzw. das Verbrauchsdatum auf eine bestimmte Temperatur beziehen, kann durch Aufbewahrung bei geringeren Temperaturen die Haltbarkeit teilweise deutlich verlängert werden. Alleine eine Reduktion der Kühlschranktemperatur von +7 °C auf +5 °C führt dazu, dass insbesondere Milchprodukte meist mehr als eine Woche über das MHD hinaus noch problemlos zu verzehren sind.

Quelle www.wikipedia.org

Mittwoch, 25. Mai 2016

Networking ist das halbe Leben


Wer kennt nicht die Redensart „Beziehungen sind das halbe Leben“? Gemeinsam ist besser als einsam. Keiner will allein sein. Es geht immer um und mit Menschen. Wenn Sie Erfolg haben wollen müssen Sie 2 Dinge beachten: pflegen und beginnen Sie Beziehungen und machen Sie sich fit in Sachthemen.

Die Fähigkeit zur Kommunikation und zur Bildung von Netzwerken ist heute entscheidend für den beruflichen Erfolg und ein spannendes, abwechslungsreiches Leben. In einer von E-Mails und SMS, Chatportalen und virtuellen Communitys beherrschten Zeit wird es immer wichtiger, über viele und tragfähige Kontakte zu verfügen.

Unser Jahrhundert ist das Zeitalter der Vernetzung. Anders lässt sich der Erfolg zum Beispiel von Unternehmen wie Twitter oder Xing überhaupt nicht erklären, über die sich Millionen von Menschen tagtäglich über Kontinente hinweg vernetzen. Wer sich gut vernetzt, kommt gut voran.

Sind Kontakte „alles“? Ja, fast! Auch die Menschen an der Spitze in Wirtschaft, Sport und Gesellschaft sind neben ihren Fähigkeiten nicht zuletzt durch ihr Netzwerk an Beziehungen und Kontakten dorthin gelangt. Man wird nicht durch Zufall oder rein durch fachliches Können Vorstandschef.

Oftmals sind die mächtigsten und bekanntesten Personen einer Berufsgruppe gar nicht unbedingt intelligenter oder qualifizierter als der Durchschnitt – sie haben einfach mehr Kontakte und bessere Beziehungen, die sie meist seit langer Zeit pflegen und wechselseitig nutzen. Zahlen Sie regelmäßig auf Ihr Networking-Sparkonto ein. Beruflich gesehen kann jeder Neukontakt bares Geld wert sein. Networking ist ein Sparkonto, auf das man zunächst viel einzahlen muss, um später davon abheben zu können. Bauen Sie ein Kontaktguthaben auf und knüpfen Sie die Kontakte, bevor Sie Ihr Netzwerk benötigen. Um Netzkapital anzusammeln, ist es nie zu früh – aber irgendwann womöglich zu spät.

Networking funktioniert aber nicht nach der Methode: Nur, wer mir nützt, mit dem treffe ich mich. Es lässt sich auch nicht nach dem Motto betreiben: Ich habe dir geholfen, jetzt musst du mir helfen. Das kommt meist irgendwann von selbst.

Beziehungen zu anderen Menschen sind eine besonders wertvolle Währung. Überlegen Sie, durch welche Menschen Sie sich bereichert fühlen würden. Suchen Sie gezielt Kontakte zu Menschen, die Ihnen gut tun, die Sie Ihren persönlichen Zielen näher bringen können und die Sie Ihrerseits bei ihrem Vorhaben unterstützen können.

Häufig ist Beziehungsarbeit lohnender als rein fachliche Arbeit. Frei nach der Parole: „Der Kluge kennt alles, der sehr Kluge kennt alle.“ Es gibt viele Menschen, die einzig wegen ihrer Netzwerke, Kontakte und Beziehungen einen begehrten, gut bezahlten Job bekommen haben. Diese Schlüsselpersonen sind der Zugangsschlüssel zu weiteren Schlüsselkontakten – und eben deshalb bei dem Unternehmen, das sie engagiert hat, so begehrt.

Interessante Jobs findet man heutzutage viel eher durch die Nutzung von Netzwerken als durch Print- oder Internet-Stellenanzeigen. Viele Statistiken belegen, dass die meisten Menschen ihre Jobs durch persönliche Beziehungen finden. Machen Sie sich also nichts vor: Ohne Beziehungsnetzwerk kann kaum jemand beruflich voll loslegen und genauso erfolgreich sein wie gut vernetzte Kollegen, das gilt für Journalisten wie für Mediziner.

Bestimmt kennen Sie den Satz: „Beziehungen schaden nur dem, der sie nicht hat.“ Das Vitamin Berühmt.

Ein Leben ohne Beziehungen ist wie Tauchen ohne Sauerstoffflasche. Kontakte verschaffen Ihnen die Luft, die Sie zum kraftvollen Atmen brauchen. Was Sie alleine kaum schaffen können, schaffen Sie gemeinsam mit Ihrem Netzwerk viel eher.

Werden Sie durch Kontakte beruflich erfolgreicher.


Lernen Sie durch Bekannte neue Bekannte kennen.


Quelle www.bild.de

Dienstag, 24. Mai 2016


Der Fuchs und die Katze


Es trug sich zu, dass die Katze in einem Walde dem Herrn Fuchs begegnete, und weil sie dachte: Er ist gescheit und wohl erfahren und gilt viel in der Welt, so sprach sie ihm freundlich zu. "Guten Tag, lieber Herr Fuchs, wie geht's? Wie steht's? Wie schlagt Ihr Euch durch in dieser teuren Zeit?"
Der Fuchs, allen Hochmutes voll, betrachtete die Katze von Kopf bis Fuß und wusste lange nicht, ob er eine Antwort geben sollte. Endlich sprach er: "O du armseliger Bartputzer, du buntscheckiger Narr, Hungerleider und Mäusejäger, was kommt dir in den Sinn? Du unterstehst dich zu fragen, wie’s mir gehe? Was hast du gelernt? Wie viel Künste verstehst du?" "Ich verstehe nur eine einzige", antwortete bescheiden die Katze. "Was ist das für eine Kunst?" fragte der Fuchs. "So die Hunde hinter mir her sind, kann ich auf einen Baum springen und mich retten." - "Ist das alles?" sagte der Fuchs, "ich bin Herr über hundert Künste und habe überdies noch einen Sack voll Listen. Du armes Tier, komm mit mir, ich will dich lehren, wie man den Hunden entgeht." Indem kam ein Jäger mit vier Hunden daher. Die Katze sprang behend auf einen Baum und setzte sich in den Gipfel, wo Äste und Laubwerk sie völlig verbargen. "Bindet den Sack auf, Herr Fuchs, bindet den Sack auf", rief ihm die Katze zu, aber die Hunde hatten ihn schon gepackt und hielten ihn fest. "Ei, Herr Fuchs", rief die Katze, "Ihr bleibt mit Euern hundert Künsten stecken. Hättet ihr heraufkriechen können wie ich, so wär's nicht um Euer Leben geschehen!"

Fabel

Montag, 23. Mai 2016

Social-Networking wird immer wichtiger


Interessante Entwicklung bei den Traffic-Zahlen der sozialen Netzwerke in Deutschland. Während Facebook an der Spitze einsam seine Runden zieht, hat dahinter das Business-Network Xing die VZ-Netzwerke und wer-kennt-wen überholt und ist nun die Nummer 2 in Deutschland. Twitter ist im 12-Monats-Vergleich nach Facebook der größte Aufsteiger, Google+ steigt auf Platz 7 in die deutsche Top Ten ein. Die VZ-Netzwerke haben gegenüber dem Vorjahr 66,7% der Besucher verloren, StudiVZ sogar 83,4%.Zu welch einem Massenphänomen die sozialen Netzwerke in Deutschland geworden sind, zeigen die allgemeinen Zahlen. So haben die Internet-Forscher von Comscore, die uns ihre Zahlen zur Verfügung gestellt haben, hochgerechnet, dass im Februar 47,748 Mio. Menschen aus Deutschland heraus ein soziales Netzwerk besucht haben. Angesichts von 56,063 Mio. Gesamt-Internet-Nutzern ist das ein eindrucksvoller Anteil von 85%. Und: Auf eine Nutzungszeit von mehr als 19,5 Mrd. Minuten brachten es die sozialen Netzwerke in Deutschland im Februar.

Klare Nummer 1 bleibt natürlich weiterhin Facebook. Mit heftigen 38,298 Mio. Unique Visitors gewann der Gigant gegenüber dem Februar 2011 noch einmal 16,4% oder 5,397 Mio. Besucher hinzu. Die drei VZ-Netzwerke, vor einem Jahr immerhin noch bei 13,756 Mio. liegend, büßten hingegen zwei Drittel ihrer Unique Visitors ein und fielen mit nur noch 4,584 Mio. auf Rang 3 hinter Xing zurück. Würde man das VZ-Trio einzeln werten, würde es keins der drei Netzwerke mehr in die Top Ten schaffen. Denn: MeinVZ liegt inzwischen bei 2,157 Mio., SchülerVZ bei 1,749 Mio. und StudiVZ nur noch bei 1,129 Mio. Besuchern. Das Studenten-Netzwerk, ehemals ein Traffic-Gigant, verlor damit in nur 12 Monaten 83,4% seiner Besucher.

Zu den Gewinnern gehören unterdessen neben Facebook und Xing auch Twitter und Odnoklassniki, das nicht nur in Deutschland von extrem vielen russisch sprechenden Menschen genutzt wird. Twitter holt mit einem Plus von 31,3% sogar so deutlich auf, dass ein Sprung von 6 auf Platz 4 oder sogar 3 in den kommenden Monaten schaffbar ist. Im Vergleich zum Vorjahr neu dabei ist Google+, das mit 3,783 Mio. Unique Visitors nur knapp hinter Twitter liegt und in der näheren Zukunft ebenfalls noch ein paar Ränge gut machen dürfte. Das aktuelle Hype-Netzwerk Pinterest erreichte im Februar laut Comscore 268.000 Unique Visitors, in den kommenden Monaten dürfte diese Zahl angesichts des Aufsehens und der vielen Berichte über Pinterest noch deutlich ansteigen.
Interessantes Detail: Neben Facebook haben offenbar Odnoklassniki und Jappy die treuesten Nutzer. Denn: Facebook kam laut Comscore in Deutschland im Februar auf 14,230 Mrd. Nutzungs-Minuten, Odnoklassniki auf 1,452 Mrd. und Jappy auf 1,023 Mrd. Alle anderen liegen dahinter, Xing erreichte beispielsweise nur 77 Mio. Nutzungs-Minuten und läge in dieser Wertung klar hinter den VZs und wer-kennt-wen.






Quelle: http://www.meedia.de