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Donnerstag, 30. Juni 2016

Der Frosch und die zwei Gänse

Zwei Gänse, die gerade im Begriffe waren, auf ihrer Herbstwanderung südwärts zu ziehen, wurden von einem Frosch inständig gebeten, ihn doch mitzunehmen. Die Gänse sprachen ihre Bereitwilligkeit dazu aus, falls nur irgendein Transportmittel auserkorenen werden könnte. Da zeigte der Frosch einen starken Grashalm vor, ließ die Gänse denselben, je an einem Ende festhalten, während er selbst sich mit seinem Maule in der Mitte anklammerte. 

Auf diese Weise machten die Drei ihre Reise mit Erfolg, als sie von unten aus von Leuten bemerkt wurden, die laut ihre Verwunderung über den gescheiten Einfall äußerten und gern wissen wollten wer denn so klug gewesen sei, daraus zu kommen. Der eitle Frosch öffnete sein! Maul und sagte: „Ich war es!“ – Damit ließ er aber seinen Halt los, fiel zur Erde und wurde in Stücke zerschmettert.


Moral: – Lass dich nicht vom Hochmut zum Reden verführen, wenn du bester stillschweigen würdest.


Fabel

Mittwoch, 29. Juni 2016

Arbeitslosigkeit ade


Positive Einstellung ist das Wichtigste bei der Jobsuche

Wenn um die Suche nach Arbeit geht, insbesondere wenn man schon eine Weile arbeitslos ist, dann ist die Motivation entscheidender als eine perfekte Bewerbung. Genauer: Das Wichtigste ist, motiviert zu bleiben. Zu diesem Ergebnis kommen Untersuchungen von Psychologen am Georgia Institute of Technology. Gewiss, die Studie stammt aus den USA, aber die Kernaussage ist ohne Weiteres auf hiesige Verhältnisse übertragbar.

Letztlich stammt die Erkenntnis ja auch nicht aus der Raketenwissenschaft: Negative Emotionen unter Kontrolle zu halten, und sich selbst immer wieder neu zu motivieren, weiterzusuchen, eine positive Einstellung zu pflegen – das ist der Schlüssel zum Erfolg. Und keinesfalls so leicht, wie sich das anhört – zumal, wenn man Absage um Absage bekommt. Aber gerade dann zahlt sich das aus: “Nach einem Job zu suchen, ist nicht dasselbe, wie sich eine neue Fähigkeit anzutrainieren“. “Beim Zweiten ist es wesentlich leichter, motiviert zu bleiben, weil man auch kleine Erfolge sieht.” Die Jobsuche dagegen ist rein digital: Entweder man bekommt den Job – oder nicht.

Überdies müsse man mit der Zeit immer aktiver werden, weil das Feld der möglichen Arbeitgeber und Vakanzen immer weiter schrumpft.

Und dennoch: Für ihre Studie beobachteten die Psychologen am Georgia Institute of Technology 177 Arbeitssuchende über einen Zeitraum von 20 Wochen hinweg. Sie registrierten ihre Bemühungen ebenso wie ihre emotionale Verfassung. Im Durchschnitt investierte jeder der Probanden 17 Stunden pro Woche in seine Bewerbungen. Anfangs. Doch spätestens nach vier Monaten sank das Engagement auf 14 Stunden im Schnitt. Und auch die Stimmung und Motivation kippten ins Negative. Wer dennoch motiviert blieb und eine positive Attitüde pflegte, fand jedoch schneller in die Beschäftigung zurück.

Immerhin: 72 Prozent der Versuchsteilnehmer hatten nach 20 Wochen einen neuen Job.

Quelle karrierebibel.de

Dienstag, 28. Juni 2016

Der Teufel und die Waage

Ein junger Mann bastelte an einer Waage.
Da kam der Teufel dazu und fragte: Was machst du da?

Ich baue eine Waage.
Wozu? Man hat mir gesagt, dass Gedanken auch Gewicht hätten. Ich will es nachprüfen.
Nur so -aus Spielerei? Ja-vielleicht.
Dann lass mich doch mitspielen, bat der Teufel . Nimm du die eine Schale und ich die andere. Du sammelst Gutes , ich Böses, und wenn es gelingt, den anderen völlig von seiner Schale zu verdrängen, der hat gesiegt!!!!

Bald kam nun der junge Mann ins Hintertreffen, denn da der Teufel nur schlechte Gedanken aushecken kann, sank seine Schale viel schneller als die des jungen Mannes , der ja jeden seiner bösen Gedanken auch noch mit in die Schale des Teufels legen mußte. Darüber wurde er ärgerlich -und der Ärger beschwerte wiederum nur die Schale des Teufels, während die Schale des jungen Mannes immer leichter wurde und höher stieg.

Da wurde der Jüngling zornig und stieß mit Wut gegen die Schale des Teufels , damit sie an Gewicht verlieren und Höher steigen sollte .
Für einen Moment gelang es ihm auch, und die Schale des Jünglings sank ein wenig , aber nur ,um gleich darauf um so schneller wieder zu steigen, denn Zorn und Wut kamen in die Schale des Teufels und hatten schweres Gewicht. Und der Teufel lachte sein schadenfrohes Lachen, weil er schon glaubte , gesiegt zu haben.

Nun wurde es dem jungen Mann zu dumm. Er wurde ganz still und nahm sich vor, sich um den Teufel überhaupt nicht mehr zu kümmern.
Diesen Gedanken hielt er fest, und als er nach einem Weilchen wie zufällig wieder die Waage ansah, wollte er seinen Augen nicht trauen, es schien ihm als sei seine Schale ein wenig gesunken. Das erfüllte ihn mit tiefer Freude und dem Glauben , dass es doch möglich sein müßte , irgendwie einen Ausgleich zu schaffen.
Und wieder sank die Schale ein wenig durch diesen zuversichtlichen Gedanken.
Nanu- dachte der Jüngling , ich habe doch gar keine großen Gewichte hineingetan -und doch sinkt meine Schale? Sollten auch kleine Gewichte mit ausschlaggebend sein?
Und er ging auf die Suche und fand immer mehr gute Gedanken, die er eifrig und stetig in seine Schale legte, ohne die Schale des Teufels auch nur noch eines Blickes zu würdigen. Er merkte wohl an dem Schwanken der Schale, dass der Teufel immer wieder versuchte, das Übergewicht zu bekommen, aber er ließ sich dadurch nicht beirren. Er sammelte eifrig und stetig fort für seine Schale und plötzlich gab es einen Ruck -da sah er, dass der Teufel die Lust an dem Spiel verloren hatte und verschwunden war.

Sinnend dachte der Jüngling -so ist das also, das stetige Sammeln des Guten bringt langsam aber mit Sicherheit das Übergewicht!
Es ist also sinnlos, sich mit dem Vernichten des Bösen aufzuhalten,da anscheinend jeder gute Gedanke automatisch einen bösen vernichtet oder ausgleicht. Es kommt demnach nicht darauf an, was man herausnimmt,sondern nur auf das, was man hinein gibt!
Würde man nur böse Gedanken herausnehmen, ohne sie durch entsprechend gute zu ersetzen, so wäre nichts gewonnen, denn die bösen würden sich dann außerhalb so anhäufen , dass sie einem weiterhin fortgesetzt stören und bedrängen, da sie ja noch nicht unwirksam sondern nur verdrängt worden sind.
Unwirksam werden böse Gedanken erst, wenn sie durch entsprechende gute ersetzt werden, und wenn die eine Schale für die guten nicht mehr ausreicht und man auch die andere mit zu Hilfe nehmen muss, damit nichts Gutes verloren geht. Nur dadurch bekommt meine Waage das rechte Gleichgewicht, dass ich Gramm für Gramm in beiden Schalen das Gute zusammentrage.

Nun wurde der Jüngling von einer wahren Sammelwut erfaßt - bis der Moment kam, da beide Schalen so voll waren ,dass sie nichts mehr fassen konnten.
Was nun? dachte er.
Wieder saß er lange sinnend vor seiner Waage , so recht befriedigent von seinem Werk. Er glaubte, nun alles getan zu haben, was möglich ist, und sich ausruhen zu dürfen. Da trat der VATER zu ihm, legte leicht die Hand auf seine Schulter, sah ihn lange mit unendlicher Liebe an und sagte leise: "Kind, ein Ausruhen gibt es für die MEINEN nicht!
Jetzt hast du gelernt, wie man richtig sammelt. Von nun an lerne, wie man richtig ausgibt!

"Ausgeben soll ich das, was ich so mühsam zusammengetragen habe?" fragte der Jüngling erschrocken, "dann werden ja meine Schalen wieder leer und der Teufel wird wiederkommen und sie für sich füllen."
"Nein, mein Kind:" sagte der Vater lächelnd, was du in MEINEN Auftrag ausgibst an die, die es brauchen und die ICH dir zuführen werde, das werde ICH in deiner Waage immer wieder nachfüllen. Sorge dich nicht: ICH BIN DEIN GLEICHGEWICHT!


Fabel

Montag, 27. Juni 2016

Ein Lebenlang Lernen? Von wegen! Das können die anderen machen!


 „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.“ 
Benjamin Britten (1913-76), brit. Komponist

„Lebenslanges Lernen“ das hört man heutzutage ständig. Schließlich lernt ein Mensch ja auch tatsächlich sein ganzes Leben lang und kann gar nichts dagegen tun. Gemeint ist aber die bewusst gesteuerte Entwicklung: beruflich und privat.

Hinter der Bezeichnung Lebenslanges Lernen steckt die Idee des vor allem beruflich immer am Ball Bleibens. Weiterbildung und Qualifikation sind hier entscheidende Schlüsselwörter. Denn es geht beruflich darum, auf dem aktuellen Stand zu bleiben, Wissenslücken zu schließen und sich weiter zu qualifizieren. Die Berufswelt entwickelt sich schnell und wer da mithalten will, muss sich mit entwickeln. Aber auch die persönliche Entwicklung meint Lebenslanges Lernen. Selbstverwirklichung steht da auf dem Programm und kann entsprechend auch einen Hobby-Kurs in Seidenmalerei meinen, der dann die persönliche Entfaltung verwirklichen soll.

Oft gibt es Lebenslanges Lernen im Beruf gratis und das Weiterentwickeln ist wichtiger Bestandteil des Berufes oder zumindest vom Arbeitgeber gefördert. So durch interne Fortbildungen, Weiterbildungen oder Schulungen. Das ist meistens in Berufen der Fall, wo es ohne den neusten Stand – beispielsweise was die Technik betrifft – nicht geht.

Lebenslanges Lernen bedeutet auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Also sich mit der (Berufs-)Welt weiterzuentwickeln. Wer da auf Stillstand  schaltet, läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Denn auf dem Arbeitsmarkt ist nun mal attraktiver, wer beruflich aktuell ist. Gemeint ist also das Weiterbilden, um beruflich mithalten zu können. Dazu gehört auch, eigene Schwächen oder Defizite zu erkennen und anzugehen. Beispielsweise durch einen Sprachkurs oder das Erlernen eines bestimmten Computerprogrammes, das für das Berufsfeld gefordert wird. Aber auch besondere Stärken und Talente können durch Lebenslanges Lernen ausgebaut und entwickelt werden. 

Aber es besteht ja auch nicht das ganze Leben aus dem Beruf. Darum meint Lebenslanges Lernen ebenso den privaten und persönlichen Bereich. Also die Persönlichkeitsentwicklung und Selbstentfaltung. Irgendwas lernen – ein neues Hobby, eine Sprache, eine Fertigkeit – die man schon immer können wollte. So kann man sich entwickeln und ausleben.

Im beruflichen Bereich ergibt sich der Anlass zur Weiterbildung entweder aus dem, was einem schwerfällt, wo man konkreten Lernbedarf hat, oder auch aus dem, was einem besonders liegt und was man gerne ausbauen möchte. Lernen kostet immer Zeit und fast immer auch Geld. So gibt es neben kostenlosen Möglichkeiten der zusätzlichen Qualifikation auch sehr kostspielige Weiterbildungsangebote. Darum sollte genau geschaut werden, was man wirklich braucht, was einen weiterbringt, was der Arbeitsmarkt und das Berufsfeld fordern. Impulse für Lebenslanges Lernen gibt es direkt aus dem Job oder aber durch Weiterbildungsberatungen.

Was Lernen und Bildung angeht, gibt es nach oben praktisch keine Grenze. Das ist die positive Seite des Lebenslangen Lernens, was vielleicht erstmal nach Stress klingt. Soll heißen: Jeder gestaltet seinen Lebenslauf und Lebensweg, wie er es möchte und theoretisch kann jeder alles erreichen. Auf jeden Fall aber beruflich qualifiziert zu sein und zu bleiben und auch sein persönliches Leben frei zu gestalten und zu entwickeln.

Quelle www.ausbildung.net

Freitag, 24. Juni 2016

Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen


Jeder vierte Deutsche nutzt weder im Beruf noch zu Hause das Internet. Offline statt online heißt es somit für 17,1 Millionen Deutsche ab 14 Jahren, wie die Studie „(N)Onliner Atlas 2012“ ergab. Für knapp 76 Prozent – 53,2 Millionen – allerdings, gehöre das Netz zum alltäglichen Leben. Damit erhöhen Sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt gewaltig. Rund drei Prozent der Offliner planten jedoch, sich einen Internetzugang zuzulegen.

Zwar gibt es auch heute noch Berufe, bei denen man ohne Computerkenntnisse auskommt, doch es stellt sich die Frage, wie weit man bei diesen Berufen kommen kann. Nebst den klassischen Handwerkberufen wie Friseur, Maurer oder Maler sind dies auch einfachere Hilfsarbeiterberufe. Wer jedoch mehr als den Mindestlohn im Beruf bekommen möchte, der kommt am Computer nicht vorbei. Wer also Karriere machen will, egal in welcher Branche und welchem Berufsbild, der muss im Umgang mit dem Computer vertraut sein. Je nach Berufsbild sind nicht nur allgemeine Computerkenntnisse erforderlich, sondern auch Fachkenntnisse.

Dass man für die meisten Berufsbilder Kenntnisse im Umgang mit dem Computer benötigt, ist klar. Darüber hinaus gibt es einige Berufe und Tätigkeitsfelder, bei denen der Computer und das Internet selbst Kerninhalte des Schaffens sind.

Auch das Internet eröffnet neue Berufschancen. Ob Onlinemarketing, Callcenter, Onlineshops, und Betreuer von Internetportalen – das Internet selbst hat zahlreiche Berufsbilder geschaffen, für die das Arbeiten am Computer die meiste Zeit einnimmt. Dabei haben sich einige Berufsbilder auch von offline zu online hin verschoben. Kundenbetreuer beantworten Fragen nicht mehr per Telefon, persönlich oder per Post, sondern per Email und über das Internet. Fotografen verbringen weniger Zeit in der Dunkelkammer, sondern mehr am Computer, bei der Bildauswahl und -bearbeitung.

Donnerstag, 23. Juni 2016

VORSTELLUNGSGESPRÄCH VIA INTERNET


Mit diesen Tipps skypen Sie sich zum Traumjob

Live-Übertragung aus dem Wohnzimmer: Immer mehr Unternehmen setzen bei der Vorauswahl ihrer Bewerber auf das erste Kennenlernen via Webcam. In den USA ist diese Form der Bewerbung längst üblich. In Deutschland liegt die Anzahl der Skype-Gespräche bei etwa fünf Prozent – Tendenz steigend.

Kein Wunder, denn diese Art der Bewerbung hat viele Vorteile für die Unternehmen, aber auch für die Bewerber. Die Firmen sparen teure Anfahrtskosten und außerdem sprechen sie gezielt spezielle Bewerber an, nämlich junge und computeraffine, die sich mit sozialen Netzwerken und Co. auskennen. Die Bewerber wiederum können bequem von zu Hause abchecken, ob der Job und/oder das Unternehmen zu ihnen passt.

Doch wer glaubt, dass es beim Vorstellungsgespräch via Skype allein mit einer schnellen Internetverbindung, einer Webcam und einem Headset getan ist, der irrt gewaltig.

Bewerbungscoach Jürgen Hesse weist darauf hin, dass bei dieser besonderen Form der Bewerbung spezielle Fallstricke auf den Jobanwärter lauern. „Aus diesem Grund ist eine besonders gute Vorbereitung sehr wichtig“, sagt Bewerbungstrainer Hesse.
Jobcoach Jürgen Hesse und Bewerbungshelfer Gerhard Winkler verraten, wie die Skype-Bewerbung zum Erfolg wird:

KNIGGE FÜR SKYPE-VORSTELLUNGSGESPRÄCH

BEWERBUNGS-STUDIO EINRICHTEN
Der Bewerber sollte unbedingt dafür sorgen, dass absolute Ruhe im Raum herrscht – und er sollte sicherstellen, dass das auch so bleibt. Personaler finden es nämlich überhaupt nicht lustig, wenn plötzlich Mitbewohner durchs Bild laufen, Telefone läuten, Türglocken bimmeln oder Hunde bellen. Den Lebenslauf ausdrucken und neben dem Monitor fixieren. Auch das Anschreiben, die Arbeitszeugnisse und die Anzeige sollten in Reichweite liegen.

ÜBUNG MACHT DEN MEISTER
Für viele ist es ungewohnt, die eigene Stimme zu hören und sich auf dem Bildschirm zu sehen. Daher ist es wichtig, vor dem Ernstfall zu üben, also Skype-Gespräche vor der Kamera zu simulieren, Screenshots und Aufzeichnungen zu machen und auszuwerten. Am besten Ausleuchtung, Tonqualität, Körpersprache und Stimmführung von Dritten prüfen und bewerten lassen.

TECHNIK-CHECK
Eine schnelle und verlässliche Internetverbindung ist ein Muss! Zur Sicherheit sollte ausschließlich Skype als Applikation laufen. Zur Qualitätsverbesserung sollte ein externes Mikrophon benutzt werden. In Skype: Bewerbungsporträt als Profilfoto einsetzen. Über-mich-Feld im Profil zur beruflichen Selbstdarstellung nutzen. Den Skype-Namen unbedingt noch vor dem Start der beruflichen Selbstvermarktung von „BöseralsBushido“ auf „Martin Mustermann“ ändern. Das Gesicht hell und gleichmäßig ausleuchten. Hierzu alle verfügbaren Lampen aus dem Haushalt ausprobieren.

DAS RICHTIGE AMBIENTE
Der Hintergrund sollte so neutral und professionell wie möglich aussehen. Die Piratenflagge an der Wand gegenüber sollte also unbedingt vorher abgenommen werden. Immer bedenken, dass selbst das kleinste private Detail der Zimmereinrichtung sofort bemerkt und bewertet wird.

DAS RICHTIGE OUTFIT
Auch beim Vorstellungsgespräch via Skype ist Business-Outfit Pflicht. Eine Ausnahme besteht nur, wenn der Jobanbieter zweifelsfrei einen lässigen Dress akzeptiert, also sogenannte „gehobene Freizeitkleidung“! Wie für einen Auftritt im TV sollte man die Farben Blau, Natur oder Pastell wählen. Niemals Gelb, Lila oder Grün. Auch feine Streifen oder Muster sind tabu. Glitzerfummel sind nicht angemessen. Frauen sollten auf ihre Frisur und dezentes Make-up achten.

DIE RICHTIGE HALTUNG
Nicht zu nahe an der Kamera sitzen! Immer leicht nach vorne beugen, das signalisiert sichtlich Interesse. Das Gesicht sollte immer frei bleiben, also nicht die Hände oder Arme zwischen Kopf und Kamera halten. Augen immer auf die Kamera richten, Blick niemals abschweifen lassen – der Kontakt muss gehalten werden. Erst reden, wenn der Gesprächspartner ausgesprochen hat. Nicht ins Wort fallen. Nicht plötzlich laut werden. Nicht den Kaffee aus dem Becher schlürfen. Auf keinen Fall während des Gesprächs mit der Maus klicken, Tasten klackern lassen oder dem Stift herumspielen.

NACH DEM SKYPE-INTERVIEW
Nach dem Skype-Interview eine Dank-Mail schicken. Danach nicht wieder per Skype anläuten, mailen oder gar anrufen.

Quelle www.bild.de

Mittwoch, 22. Juni 2016

Erfolgreich bewerben Lohnen sich die Kosten für eine Bewerbungshilfe?


Wer eine Bewerbung erfolgreich gestalten will, muss eine formal und inhaltlich stimmige Bewerbungsmappe vorweisen können.

Doch nicht alle Menschen verfügen über das notwendige Wissen. Da viel von der Qualität der Bewerbungsmappe abhängt, kann es sinnvoll sein, eine professionelle Bewerbungshilfe in Anspruch zu nehmen.

Ein solcher Service wird auch von der Agentur für Arbeit angeboten. Aber es gibt auch private Anbieter. Zudem sollte der Preis nicht zu hoch sein. Wer arbeitslos ist, muss ohnehin sparen. Die Preise bewegen sich zwischen € 99,- (zzgl. MwSt.) für ein 2 Stunden Training und € 980,-- (zzgl. MwSt.) für ein 2 Tages Seminar (ohne Übernachtung und Verpflegung). Neben der Erstellung der Bewerbungsmappe wird häufig auch ein Bewerbungstraining angeboten. Wer sich dies leisten kann, sollte auch diese Möglichkeit nutzen.

Eine Bewerbungshilfe ist nur dann sinnvoll, wenn sie mit persönlichem Engagement  erfolgt. Wer eine Bewerbungshilfe in Anspruch nimmt, darf sich nicht zurücklehnen. Eigeninitiative ist sehr wichtig, wenn es darum geht, einen neuen Arbeitsplatz zu bekommen. Auch wenn die Unterlagen perfekt sind, muss doch noch das Bewerbungsgespräch bestanden werden.

Es gibt auch Anbieter, die Hilfe über das Internet anbieten. Das kann nützlich sein, wenn es um die richtige Rechtschreibung in einem Anschreiben geht. Letztlich funktioniert die Betreuung über das Internet aber nur begrenzt. Oft steht der Nutzen in keinem Verhältnis zu den Kosten.

Wenn eine Bewerbungshilfe nicht sofort zum gewünschten Erfolg führt, ist dies kein Problem. Es ist durchaus üblich, dass auch sehr gute Bewerber abgelehnt werden, weil die Konkurrenz in vielen Fällen sehr groß ist. Mit Beharrlichkeit wird es aber für jeden irgendwann eine Chance geben.

Eine Bewerbung ist kein Selbstläufer. Ohne Engagement und dem unbedingten Willen, einen Arbeitsplatz zu bekommen, sind die Aussichten schlecht. Das kann auch bedeuten, dass vielleicht eine Arbeit angenommen werden muss, die nicht den eigentlichen Vorstellungen entspricht. Letztlich ist das aber immer noch besser, als in der Arbeitslosigkeit zu bleiben. Meistens ergeben sich mit der Zeit bessere Chancen, so dass ein Aufstieg möglich ist.

Quelle www.bild.de