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Freitag, 30. September 2016

100 Fragen die beim Vorstellungsgespräch kommen können


01. Erzählen Sie uns etwas über sich selbst!
02. Welche Zeitungen und Zeitschriften lesen Sie?
03. Welche Hobbies haben Sie?
04. Sind Sie ein kreativer Mensch?
05. Sind Sie ein pünktlicher Mensch?

06. Wie motivieren Sie sich?
07. Welche Unterstützung erhalten Sie von Ihrer Familie?
08. Wie wichtig ist Ihnen Ihre Familie?
09. Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben?
10. Kann man sich auf Sie verlassen (Zuverlässigkeit)?

11. Wie oft waren Sie im letzten Jahr krank?
12. Wo verbringen Sie normalerweise Ihren Urlaub?
13. Treiben Sie regelmässig Sport?
14. Wie und wann erholen Sie sich?
15. Wie schaffen Sie ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Familie?

Stärken und Schwächen

16. Worin liegen Ihre Stärken?
17. Was war Ihr größter Misserfolg?
18. Was war die grösste Herausforderung Ihres Lebens?
19. Wie gehen Sie mit Niederlagen um?
20. Welches war Ihr bisher grösster Erfolg?

21. Welche Schwächen haben Sie?
22. Wie gehen Sie mit Fehlern um?
23. Wie bessern Sie Ihre Fehler aus?
24. Wie reagieren Sie auf Kritik?
25. Wie reagieren Sie auf unberechtigte Kritik?

26. Wie arbeiten Sie unter Zeitdruck?
27. Halten Sie Zeitpläne immer ein?
28. Wie gehen Sie mit Konflikten um?
29. Haben Sie Angst vor Konflikten? Sitzen Sie Streit einfach aus?
30. Wie gehen Sie mit Stress um?

Fragen zur Zukunft

31. Wo sehen Sie sich selbst in 5 Jahren?
32. Wollen Sie sich in einem speziellen Bereich weiterbilden?
33. Wie stellen Sie sich Ihren idealen / zukünftigen Arbeitsplatz vor?
34. Wie wünschen Sie sich Ihren idealen Chef?
35. Wie sieht Ihr ideales Arbeitsumfeld aus?

36. Wie lange werden Sie, wenn wir Sie einstellen, bei uns arbeiten?
37. Sind Sie bereit, für den Job umzuziehen?
38. Sind Sie bereit Überstunden zu machen?
39. Wieviele Überstunden halten Sie für zumutbar?
40. Würden Sie für die Firma auch ins Ausland gehen?

Teamarbeit und Co.

41. Wie gehen Sie mit schwierigen Kollegen um?
42. Können Sie sich gut in ein Team einfügen?
43. Was bedeutet Teamarbeit für Sie?
44. Trauen Sie sich zu ein Team zu leiten?
45. Sind Sie in der Lage selbständig zu arbeiten?

46. Können Sie Prioritäten setzen?
47. Können Sie sich durchsetzen?
48. Wie treffen Sie Entscheidungen?
49. Sind Sie in der Lage auch “Nein” zu sagen, wenn nötig?
50. Wie verschaffen Sie sich Respekt vor Ihren Kollegen?

51. Sind Sie in der Lage sich unterzuordnen?
52. Was denken Sie über Ihren letzten Chef / Vorgesetzten / Arbeitgeber?
53. Wie würde Ihr letzter Chef Sie beschreiben?
54. Was sind Sie für eine Führungspersönlichkeit?
55. Wie würden Ihre letzten Arbeitskollegen Sie beschreiben?

Fragen Ausbildung/Studium

56. Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?
57. Was war bei der Wahl Ihres Studiums für Sie entscheidend?
58. Warum haben Sie eine Ausbildung / ein Studium abgebrochen?
59. Würden Sie diese Ausbildung / dieses Studium nochmal wählen?
60. Was war das Wichtigste, das Sie wähend der Ausbildung gelernt haben?

61. Warum haben Sie so lange studiert?
62. Was hat Ihnen an der Ausbildung / dem Studium am meisten gefallen?
63. Warum hatten Sie so schlechte Noten?
64. Was hat Ihnen an der Ausbildung / dem Studium nicht gefallen?
65. In welchen Bereichen haben Sie sich bereits weitergebildet?

Fragen zum Job

66. Wie gehen Sie mit Veränderungen im Job um?
67. Was hat Ihnen an Ihrem letzten Job gefallen?
68. Was hat Sie an Ihrem letzten Job gestört?
69. Wie stellen Sie sich ihr zukünftiges Aufgabenfeld vor?
70. Was hat Ihnen bei Ihrer letzten Firma gefallen/ missfallen?

71. Warum haben Sie sich für diese Stelle beworben?
72. Haben Sie bereits eine ähnliche Stelle bekleidet?
73. Wie stellen Sie sich einen typischen Arbeitstag bei uns vor?
74. Welche Qualifikationen sind Ihrer Meinung nach wichtig für diesen Job?
75. Wie würden Sie Ihren Arbeitsstil beschreiben?

Fragen zur Bewerbung

76. Warum sollten wir unbedingt Sie nehmen?
77. Warum sollten wir Sie nicht einstellen?
78. Warum waren Sie so lange arbeitslos?
79. Was unterscheidet Sie von den anderen Bewerbern?
80. Warum haben Sie in Ihrem Lebenslauf eine Lücke?

81. Warum haben Sie den letzten Job gekündigt?
82. Was haben Sie gemacht, während Sie arbeitslos waren?
83. Warum haben Sie so oft die Stelle gewechselt?
84. Wie gut sind Ihre Sprachkenntnisse?
85. Haben Sie schon einmal im Ausland gearbeitet?

86. Wieviel wollen Sie bei uns verdienen?
87. Haben Sie noch weitere Vorstellungsgespräche?
88. Haben Sie bereits eine Jobzusage erhalten?
89. Für welchen Job werden Sie sich entscheiden?
90. Was machen Sie, wenn Sie die Stelle nicht bekommen?

Fragen zur Firma

91. Was wissen Sie über unsere Firma?
92. Woher kennen Sie unsere Firma?
93. Wie ist Ihr erster Eindrück von unserer Firma?
94. Was wissen Sie über unsere Marktsituation / Konkurenz?
95. Welche Chancen / Risiken sehen Sie für unsere Firma in der Zukunft?

96. Warum wollen Sie in unserer Firma arbeiten?
97. Wie wollen Sie zum Erfolg unserer Firma beitragen?
98. Ab wann können Sie bei uns anfangen zu arbeiten?
99. Passen Sie überhaupt zu unserer Firma?
100. Haben Sie noch Fragen an uns / an unser Unternehmen?

Quelle www.bildung-news.com

Donnerstag, 29. September 2016

Bewerbungsrückschläge


Zur Bewerbungsphase gehören nicht nur Einladungen zum Vorstellungsgespräch. Im Gegenteil! Wenn Sie nicht gerade ein High Potential sind, müssen Sie lernen mit diesen Rückschlägen umzugehen. Es kann nicht alles sofort am Anfang klappen, stellen Sie sich also darauf ein, dass Sie auch mal einen Schritt nach hinten gehen müssen, um zwei nach vorne zukommen.

Goldene Regeln, damit Sie die Bewerbungsdepression vermeiden.

Nr. 1 Die richtige Bewerbungsstrategie entwickeln

Gehen Sie nicht sofort aufs Ganze. Bewerben sie sich erst bei Unternehmen, die lediglich Ihre zweite oder dritte Wahl sind. Wenn Sie Absagen erhalten, greifen Sie zum Telefonhörer und fragen Sie freundlich nach, ob Sie mehr über den Ablehnungsgrund erfahren können. Gehen Sie nicht davon aus, das jede/r Personaler/in behilflich sein wird. Falls Sie es jedoch schaffen eine Rückmeldung (Feedback) zu erhalten, können Sie dadurch ihre Chancen beim nächsten Mal deutlich verbessern. Betrachten sie den Prozess als Bewerbungstraining.

Nr. 2 Es gibt immer einen besser qualifizierten Bewerber

Sie sind von Anfang an nicht der beste Bewerber für den Job. Die Frage ist nur ob sich diese für den selben Posten bewerben. Die Tatsache, dass es auf der Welt immer jemanden geben wird, der klüger, besser qualifiziert, fleißiger etc. als wir selbst sind, sollte uns nicht deprimieren. Viel eher muss man als guter Verlierer aus dem Rennen gehen.

Es zählt die Einstellung: “Beim nächsten Mal gewinne ich.”

Nr. 3 Lassen sie sich helfen

Nicht immer ist es einem vergönnt, die richtigen Schritte zu identifizieren, die nötig sind um den Traumjob zu erhalten. Suchen Sie sich Hilfe. Neben öffentlichen Beratungsstellen wie beispielsweise beim Arbeitsamt, gibt es auch private Coaches. Zwar arbeiten diese nicht kostenlos, können Ihnen jedoch mit ihrer Erfahrung helfen sich zu verbessern.

Wer im Leben etwas erreichen möchte, muss auch bereit sein dafür zu investieren.

Quelle www.bildung-news.com

Mittwoch, 28. September 2016

positiver Menschen haben mehr Erfolg


Es gibt sie ja schon länger, die positive Psychologie. Viele halten nichts von Psycholodgie und NLP. Lässt man seine Vorbehalte mal beiseite und betrachtet die Dinge rational, kommt man nicht umhin festzustellen, dass viele große Lebens- oder Erfolgswahrheiten die Eigenschaft haben, erschreckend einfach zu sein.

Doch was macht einen positiven Menschen aus?

Positive Menschen…

… verwechseln aufgeben nicht mit den Dingen ihren Lauf    lassen.

… haben nicht nur einen guten Tag – sie machen (sich) einen guten Tag.

… lassen die Vergangenheit in der Vergangenheit.

… sind dankbar.

… fokussieren nicht auf ihre Limits – sie sehen vor allem ihre Möglichkeiten.

… sind großartige Kommunikatoren.

… wissen, dass wer lange lebt, auch Phasen großer Schmerzen und großen Leids erlebt.

… suchen nicht nach Schuldigen, denn sie sehen sich auch nicht als Opfer.

… lächeln viel.

Quelle www.karrierebibel.de

Dienstag, 27. September 2016

Wie bekomme ich eine Job?


Arbeitslosigkeit wird leider inzwischen von einem großen Teil der Gesellschaft  als selbstverschuldetes Problem des Einzelnen wahrgenommen. Dabei gibt es zahlreiche Gründe und Ursachen, die zum Jobverlust führen können. Kommt die Kündigung oder die Insolvenz des Arbeitgebers überraschend, kann es durchaus passieren, dass Sie nicht direkt einen neuen Job finden und vorübergehend arbeitslos werden. Dass Sie sich möglichst schnell einen neuen Job suchen sollten, versteht sich von selbst. Doch erstens müssen Sie oft noch den Schock der Kündigung verdauen und zweitens ist der Weg aus der Arbeitslosigkeit nicht immer klar erkennbar.

Einige der unten genannten Vorschläge sind reine Zwischenlösungen und dienen nur dazu, einen Job zu finden, von dem aus Sie sich weiter bewerben können. Andere Wege mögen für alleinstehende und jüngere Arbeitnehmern problemlos machbar sein, während sie beispielsweise für einen Familienvater der Ü50ger nicht in Frage kommen. Wählen Sie die Wege aus, die für Sie in Ihrer individuellen Situation realistisch und passend sind und gehen Sie diese dann konsequent an. Dass Sie sich auf ausgeschriebene Stellen bewerben, die zu Ihrem Profil passen, setzte ich voraus.

Tipps für Wege aus der Arbeitslosigkeit

Initiativbewerbungen
Ergänzend zu ausgeschriebenen Stellen sollten Sie sich auch initiativ bei Firmen bewerben. Achten Sie dabei bitte darauf, dass das Unternehmen Ihnen zusagt. Gerade bei Initiativbewerbungen geht es darum, den Personaler von Ihren Fähigkeiten und Ihrer Motivation zu überzeugen. Das funktioniert nur, wenn Sie wirklich bei dem Unternehmen arbeiten wollen.
           
Niedrigeres Level
Auch eine Stelle unterhalb Ihres bisherigen Levels kann als Einstieg sinnvoll sein. Dabei müssen Sie natürlich Kompromisse – beispielsweise im Hinblick auf Gehalt, Kompetenzen und Aufgaben – eingehen. Doch eine solche Stelle kann ohnehin nur als Sprungbrett zu einem passenden Job dienen und wird sicherlich nicht von Dauer sein.
           
Befristeter Vertrag
In vielen Branchen ist es üblich, neue Mitarbeiter zu Beginn befristet einzustellen. Vor allem bei Stellen, die eine hohe Qualifikation erfordern, kann das für Sie ein Vorteil sein. Denn aus einem bestehenden, unbefristeten Arbeitsverhältnis heraus wird sich wahrscheinlich niemand auf eine solche Stelle bewerben. Daher ist die Suche nach geeigneten Mitarbeiter für die Unternehmen nicht ganz einfach. Auch für Sie ist ein befristeter Vertrag nicht ideal, doch er stellt einen Weg aus der Arbeitslosigkeit dar.
           
Teilzeit
Sie hatten bisher immer Vollzeitverträge und finden absolut keine passenden Stellen? Dann sollten Sie bei Ihrer Jobsuche auch Teilzeit-Stellen in Betracht ziehen. Das ist zwar mit finanziellen Einbußen verbunden, doch Sie erschließen sich damit ein großes Potenzial an Stellen und haben gleichzeitig Zeit für andere Projekte. Wer weiß, vielleicht können Sie noch freiberuflich tätig werden und so die finanziellen Einbußen ausgleichen?
           
Projektarbeit
Dabei handelt es sich um eine andere Art der Befristung. Hier werden Sie nicht zeitlich befristet, sondern für die Arbeit an einem konkreten Projekt eingestellt und sind manchmal auch nur freiberuflicher Mitarbeiter, der sich selbst versichern muss. Das ist längst nicht so sicher oder komfortabel wie eine Festanstellung oder ein befristeter Arbeitsvertrag. Dennoch kann es eine realistische Möglichkeit sein, die Arbeitslosigkeit hinter sich zu lassen.
           
Freiberufliche Tätigkeit
Auch ohne Arbeitsvertrag können Sie natürlich arbeiten. Dafür müssen Sie sich nicht unbedingt selbstständig machen und ein Gewerbe anmelden. Denn in bestimmten Branchen können Sie auch auf freiberuflicher Basis für verschiedene Klienten und Unternehmen arbeiten. Das kann natürlich nur dann funktionieren, wenn Sie einerseits die notwendigen Kompetenzen und andererseits ein gut ausgebautes Netzwerk haben. Ist beides jedoch vorhanden oder können Sie beides aufbauen, kann die Arbeit als Freiberufler jedoch eine realistische Alternative zur Arbeitslosigkeit sein.
           
Selbstständigkeit
Ist die Arbeit als Freiberufler keine Option, können Sie alternativ auch ein Gewerbe anmelden und sich selbstständig machen. Dazu benötigen Sie eigentlich nur eine überzeugende Geschäftsidee und entsprechende Kompetenzen. Eigentlich, denn in der Praxis gibt es viel zu beachten. Daher sollten Sie sich überlegen, ob Sie bereit für die Selbstständigkeit sind.
           
Zeitarbeit
Das schlechte Image der Zeitarbeitsfirmen beruht auf dem – untragbaren – Verhalten der schwarzen Schafe der Branche. Neben diesen gibt es jedoch auch zahlreiche Unternehmen, die seriös arbeiten und sich wirklich um Ihre Mitarbeiter kümmern. Dazu kommt: Die geltenden Zeitarbeits-Tarifverträge stellen sicher, das gut qualifizierte Arbeitnehmer angemessen bezahlt werden. Auch wenn das keine Dauerlösung sein mag, ist die Arbeit für ein Zeitarbeitsunternehmen durchaus als Sprungbrett zu anderen Jobs geeignet.
           
Quereinstieg
Der eine oder andere Arbeitnehmer begreift die Zeit der Arbeitslosigkeit als Chance, etwas Neues auszuprobieren. Sie können sich daher auch als Quereinsteiger in einem völlig anderen Fachbereich versuchen. Seien Sie sich dabei bitte darüber im Klaren, dass Ihre Chance nicht unbedingt die besten sind und Sie auf jeden Fall Kompromisse eingehen müssen.
           
Praktika und Trainee-Programme
Arbeitnehmern bieten Praktika und Trainee-Programme eine realistische Chance, um in einem neuen Unternehmen Fuß zu fassen. Wichtig ist, dass Sie die entsprechenden Stellen bereits mit der Perspektive einer späteren Anstellung auswählen.
           
Fortbildungen
Sie können die Arbeitslosigkeit auch als Chance nutzen, um sich weiterzubilden und sich dann mit Ihren neu erworbenen Qualifikationen bewerben zu können. Achten Sie dabei bitte darauf, dass Sie sich dafür nicht zu lange Zeit lassen. Denn mit andauernder Arbeitslosigkeit sinken Ihre Chancen auf einen neuen Job.

Quelle www.karrierebibel.de

Montag, 26. September 2016

PS: Dieser Bewerbungstipp klappt immer!


Es sind nur zwei unscheinbare Buchstaben – jedoch mit einer großen Wirkung: Egal, was und wie viel Sie in Ihrer Bewerbung geschrieben haben – ein PS: (steht für Postskriptum) wird immer gelesen.

Das Anhängsel stammt noch aus der Zeit der handgeschriebenen Briefe und ermöglichte dem Autor die Nachschrift eines wichtigen Teils, ohne dass dieser den ganzen Brief noch einmal abschreiben musste. In Zeiten von Textverarbeitungsprogrammen, Copy&Paste und E-Mails hat es jedoch ausgedient. Sollte man meinen.

Stimmt aber nicht. Denn gerade deshalb erzeugt es enorme Aufmerksamkeit und bleibt im Gedächtnis haften – vorausgesetzt, Sie nutzen es, um etwas Originelles hinzu zu fügen.

Zum Beispiel:
PS: Ich werde mich am 1. September kurz bei Ihnen telefonisch erkundigen, ob meine Bewerbung angekommen ist. Falls Sie umgekehrt noch Fragen haben, können Sie mich auch jederzeit erreichen, unter: 0123-4567890.

Oder:
PS: Danke, dass Sie meiner Bewerbung bis hierher Ihre Aufmerksamkeit gewidmet haben. Nun würde ich mich freuen, wenn wir uns persönlich kennenlernen könnten. Rufen Sie mich doch gleich an, unter: 0123-4567890.

PS: Das sind natürlich nur Beispiele, die Sie inspirieren sollen. Dennoch: Auch wenn Sie den Text nur überflogen haben – dieses PS haben Sie sicher gelesen. Quod erat demonstrandum.

Quelle karrierebibel.de

Freitag, 23. September 2016

Networking


Nahezu jeder Karriereführer und all die verschiedenen Social Networks, angefangen über XING, Facebook und Studi VZ bis hin zu den Verbänden und Vereinigungen, wie Rotary Club sagen: ohne Netze und aktivem Networking geht heutzutage nichts. Also keine erfolgreiche Bewerbung und damit Finden des Traumjobs, keine Chance auf Karriere und für Selbständige und Unternehmer keine wirklich guten Aufträge und damit Kunden, aber auch weniger gute Lieferanten und Mitarbeiter.

Ein erfolgreicher Networker Vorteile: Ein oder mehrere Anrufe bei Gleichgesinnten und ein Problem ist bald gelöst, aber was steht an Arbeit dahinter?

Networking heißt immer Geben und Nehmen. Vor dem Nehmen und dem Nutznießen von Kontakten ist viel Arbeit nötig. Die Anderen aus dem Netzwerk müssen den Neuen ersteinmal kennenlernen, Vertrauen fassen und auch erfahren haben, dass der Neue bereit und in der Lage ist, sich, seine Fähigkeiten und seine Kontakte ins Netz einzubringen. Das alles erfordert eine Menge Zeit. Denn dazu werden Fähigkeiten verlangt, wie

- Small Talk
- zugehen auf Andere, Unbekannte
- sich ausdrücken können
- die Aufmerksamkeit anderer zu gewinnen und neugierig zu machen
- positiv in Erinnerung zu bleiben
- den Anderen aus der Reserve zu locken. D.h. ihn so zu fragen, dass es kein
- Ausfragen sondern Interesse am Anderen signalisiert
- aktives Zuhören.

Quelle www.worklife-blog.de

Donnerstag, 22. September 2016

Die Kraft des Lobens


Kinder und Jugendliche vermissen es seitens ihrer Eltern und Lehrer, Mitarbeiter seitens ihrer Vorgesetzten, Stars seitens ihres Publikums: Anerkennung, Lob, Beifall. Diesem guten Gefühl kann sich niemand entziehen.

Mürrische Menschen tauen durch ein Lob auf, Konfliktsituationen lassen sich durch Sätze wie “mit niemandem lässt sich so vortrefflich streiten, wie mit Ihnen. Sie fordern mich immer aufs Neue heraus” oder durch einfache Feststellungen wie “mit diesem Kleid bringen Sie die Sonne ins Zimmer”. Und trotzdem fällt es so schwer, Lob auszusprechen. 1&1 berichtet in Arbeitnehmer vermissen von ihren Chefs vor allem Lob über eine Studie zu diesem Thema. Obwohl zwei Drittel aller Befragten ihre Tätigkeit als sinnvoll ansehen, sind nur 50 Prozent mit der Unterstützung durch ihren Chef zufrieden. Und – Hand aufs Herz – wer von uns hat sich noch nicht über fehlende Anerkennung beschwert?

Was für Möglichkeiten aus diesem Dilemma gibt es?

Machen Sie sich unabhängig vom Lob Dritter. Setzen Sie sich stattdessen selbst Ziele. Sind diese erreicht, klopfen Sie sich auf die Schulter, sprechen Sie sich vor dem Spiegel selbst ein Lob aus und … belohnen Sie sich.

Loben Sie selbst Andere. Gewöhnen Sie sich an, mindestens einmal pro Tag jemanden zu loben. Das kann Ihr Partner, Ihr Kind, Ihr Vorgesetzter, Ihr Mitarbeiter, Ihr Kollege, Ihr Kunde oder auch die Verkäuferin in der Bäckerei sein. Sie werden erstaunt sein, wie schnell man sich an Sie erinnert, wie Sie Freude schenken können und für gute Stimmung sorgen. Und das Beste daran ist: Sie werden über kurz oder lang selbst gelobt werden. Aber übertreiben Sie es nicht, indem Sie ständig eine Person loben oder aus dem Loben nicht mehr heraus kommen.

Weisen Sie diskret darauf hin, dass Sie eine Anerkennung erwarten. Fragen Sie nach “wie hat Ihnen die Präsentation gefallen?” oder “die Verhandlung ist doch gut gelaufen, oder was meinen Sie?”

Auch wenn es anfangs schwer fällt, probieren Sie diese Tricks aus. Nehmen Sie das tägliche Lob wie das Zähneputzen in Ihren Alltag – beruflich und privat – auf. Lernen Sie, Anerkennung als Kommunikations- und Motivationsmittel gezielt einzusetzen.

Quelle www.worklife-blog.de


Mittwoch, 21. September 2016

Die richtige Krankmeldung


Durch die Krankmeldung teilen Sie Ihrem Arbeitgeber mit, dass Sie aufgrund von Krankheit nicht arbeitsfähig sind und deshalb nicht am Arbeitsplatz erscheinen können. Wenn Sie Arbeitslosengeld beziehen, müssen Sie dies der Bundesagentur für Arbeit mitteilen. Als Arbeitnehmer erhalten Sie während Ihrer Krankheit für maximal 6 Wochen eine Entgeltfortzahlung, danach Krankengeld. Als Arbeitsloser bekommen Sie für maximal 6 Wochen weiterhin Arbeitslosengeld, danach zahlt die Krankenkasse Krankengeld in Höhe des Arbeitslosengelds.

Tipps, Checkliste


Teilen Sie Ihrem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit am ersten Tag der Erkrankung bis 11.00 Uhr bzw. in den ersten Arbeitsstunden telefonisch, per Fax oder per email mit. Nennen Sie auch die mögliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit. Der Arbeitgeber erhält so die Möglichkeit, den Ausfall abzufangen. Bei mehrmaligem Verletzen dieser Anzeigepflicht oder einer verspäteten Abgabe der Krankmeldung riskieren Sie eine Abmahnung bzw. danach eine Kündigung.


Sofort am ersten Tag  ist eine Arbeitsunfähigkeits-bescheinigung (AUB) in Form eines ärztlichen Attests vorzulegen. Manche Arbeitgeber gewähren eine Frist von  
3 Kalendertagen. Achten Sie darauf, ob in Ihrem Arbeitsvertrag, in der Betriebsvereinbarung oder im Tarifvertrag eine  Frist aufgeführt ist. Ansonsten ist der Arbeitgeber berechtigt, die Lohnzahlung einzustellen.

Dauert die Krankheit länger als im Attest genannt, ist eine neue Bescheinigung vorzulegen.


Den ärztlichen Anweisungen ist Folge zu leisten. Sie verzögern sonst den Zeitraum der Arbeitsunfähigkeit und verlieren für den verlängerten Zeitraum den Entgeltfortzahlungsanspruch.


Hat der Arbeitgeber Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit, ist er berechtigt, über die Krankenkasse eine gutachtliche Stellungnahme des Medizinischen Dienstes einzuholen. Zweifel sind gerade dann angebracht, wenn der Arbeitnehmer besonders häufig am Wochenende erkrankt oder an bestimmten Wochentagen, wie Montag, Donnerstag oder Freitag. Die Zweifel müssen begründet sein.


Der Aufforderung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen, sich einem beauftragten Arzt vorzustellen, müssen Sie nachkommen. Sie können sonst abgemahnt werden.


Anspruch auf Entgeltfortzahlung besteht sobald mehr als 4 Wochen ununterbrochen gearbeitet wurde.


Wenn Sie eine Krankheit vortäuschen, ist das als Betrug oder Betrugsversuch zu werten und kann eine fristlose Kündigung bewirken. Das wirkt sich besonders gravierend aus, wenn Sie einem Nebenjob weiterhin nachgehen.


Während Ihrer Krankheit können Sie außer Haus gehen und Sie müssen nicht ständig erreichbar sein.


Häufiges kurzzeitiges Fehlen kann genauso wie langwierige Krankheit als Grund für eine personenbedingte Kündigung herangezogen werden. Ein Arzt muss in diesem Fall aber eine deutlich negative Prognose bezüglich Ihres zukünftigen Gesundheitszustands aussprechen. Werden die betrieblichen Abläufe durch Ihr Fehlen deutlich beeinträchtigt, kann eine betriebsbedingte Kündigung erfolgen.


Generell ist es Ihre Pflicht, alles daran zu setzen, Ihre Genesung zu fördern. Daher ist es nicht anzuraten, trotz Krankheit in die Arbeit zu gehen. Dauert aufgrund dieses Verhaltens Ihre Erkrankung länger, kann die Lohnfortzahlung für die zusätzlichen Krankentage eingestellt werden.


Im Rahmen seiner Fürsorgepflicht kann der Arbeitgeber Sie nach Hause schicken.


Betriebliche Regelungen über die Anzeigepflichten der Arbeitnehmer und eine Verkürzung des Vorlagezeitraums für ärztliche Bescheinigungen unterliegen dem Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats.


Sie sind nicht verpflichtet, Ihrem Arbeitgeber die Diagnose bei der Krankheitsmeldung anzugeben. Ausnahmen bestehen bei ansteckenden Krankheiten und Krankheiten, die durch Verschulden eines Dritten Ansprüche rechtfertigen.


Unterrichten Sie Ihren Arbeitgeber auch von Ihrer Krankheit, wenn Sie im Urlaub erkranken. Teilen Sie ihm eine Adresse mit Telefonnummer mit, unter der Sie erreichbar sind. Wenn Sie bei der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, ist diese mit diesen Daten ebenfalls zu informieren. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Krankheitstage vom Urlaub abzuziehen.


Wird Ihre Krankheit durch Verschulden eines Dritten hervorgerufen, teilen Sie dessen Adresse Ihrem Arbeitgeber mit. Ihr Arbeitgeber kann dann die Lohnfortzahlungen an Sie bei ihm geltend machen. Ansonsten ist er wiederum berechtigt, Ihnen die Entgeltfortzahlung zu streichen.


Quelle www.worklife-blog.de

Dienstag, 20. September 2016

Umrechnung der Wochenarbeitszeit auf eine Monatsarbeitszeit:

Grundlagen der Lohn- und Gehaltsabrechnung - Zeitberechnungen

Lohnzahlungszeitraum

Als Lohnzahlungszeitraum wird der Zeitraum bezeichnet, für den der Arbeitslohn gezahlt wird. Der übliche Lohnzahlungszeitraum ist der Kalendermonat. Woche oder Tag sind kaum noch anzutreffen.
Für die Lohnabrechnung müssen die Arbeitstage im Kalendermonat und die auf Arbeitstage entfallenden Feiertage ermittelt werden.

Besonderheiten gibt es bei der Behandlung von Abschlagszahlungen.

Arbeitszeit
Die Arbeitszeit ist die meist in einem Manteltarifvertrag festgelegte Arbeitsdauer, die ein Arbeitnehmer im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses ableisten muss. Die regelmäßige tarifliche Arbeitszeit ist häufig als Wochenarbeitszeit festgelegt.

Die Arbeitszeit pro Tag muss nicht an allen Wochentagen gleich sein. Bei einer Wochenarbeitszeit von 38 Stunden könnte z. B. von Montag bis Donnerstag 8 Stunden und am Freitag nur 6 Stunden gearbeitet werden.


Umrechnung der Wochenarbeitszeit auf eine Monatsarbeitszeit:


Wochenarbeitszeit lt. Tarifvertrag Jahresarbeitszeit
(Wochenarbeitszeit x 52)
Monatsarbeitszeit
(Jahresarbeitszeit /12)
40 2.080 173,33
39 2.028 169,00
38 1.976 164,67
37 1.924 160,33
36 1.872 156,00
35 1.820 151,67
34 1.768 147,33
33 1.716 143,00
32 1.664 138,67
31 1.612 134,33
30 1.560 130,00 

An verschiedenen Stellen finden sie als allein gültige Vorschrift zur Berechnung die Multiplikation mit 13 (anstelle von 52) und die anschließende Division durch 3 (anstelle von 12). Hier wurden beide Werte nur gekürzt (Division durch 4). Es kommt in jedem Fall das gleich raus.

Die Arbeitszeit des einzelnen Arbeitnehmers kann der tariflichen Arbeitszeit entsprechen, geringer (bei Teilzeitarbeit) oder höher (leitende Angestellte) sein. Diese Arbeitszeit nennt man individuelle regelmäßige Wochenarbeitszeit (IRWAZ).

Die Umrechnung der Wochenarbeitszeit in eine Monatsarbeitszeit kann auch mit einem festen Wochenfaktor erfolgen. Je nach Tarifvertrag unterscheidet sich der Wochenfaktor für die Berechnung. Beispiele:

Branche / Geltungsbereich          Wochenfaktor          Tagesfaktor
Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)
in der ab 1. Januar 2009 gültigen Fassung      4,348
(§ 24 Abs. 3 TVöD)  21,74
(5 Tage x 4,348)
Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie   4,35    21,75 (5 Tage x 4,35)
Lohnsteuer-Richtlinie        4,35    21,75 (5 Tage x 4,35)
Berechnung des Wochenfaktors:

Grobe Berechnung: 52 Wochen / 12 Monate = 4,333333

Unter Einbeziehung von 400 Jahren (wegen der Schaltjahre) ergibt sich:
400 Jahre * 365 Tage/Jahr = 146.000 Tage
+ 100 Schalttage (Die durch 4 teilbaren Jahre erhalten zusätzlich einen Schalttag)
- 4 Schalttage (Die durch 100 teilbaren Jahre bekommen diesen Schalttag wieder weggenommen)
+ 1 Schalttag (Bei den durch 400 teilbaren Jahren wird der Schalttag wieder zugefügt)
= 146.097 (Tage in 400 Jahren)
/ 400 Jahre
/ 12 Monate
/ 7 Tage
= 4,348125 (exakter Wochenfaktor)

gerundet: 4,348 oder 4,35

Zur Berechnung des laufenden Arbeitsentgelts müssen wir die Arbeitszeit folgendermaßen gliedern:

Arbeitsstunde (Normalarbeitszeit)
Überstunden/ Mehrarbeitsstunden
Sonntagsstunden bei Arbeit an Sonntagen
Feiertagsstunden bei Arbeit an Feiertagen
Nachtarbeitsstunden
Gesetzliche Regelungen zur Arbeitszeit
Nach § 3 Arbeitszeitgesetz darf die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.

Werktage sind die Tage von Montag bis Samstag. Das Arbeitszeitgesetz geht damit von einer regulären Wochenarbeitszeit von maximal 48 Stunden aus.

Bei einer 5-Tage-Woche wäre ebenfalls eine regelmäßige Wochenarbeitszeit von bis zu 48 Wochenstunden möglich. Es könnten z. B. an 4 Tagen je 10 Stunden und an einem Tag 8 Stunden gearbeitet werden.

Die maximale Wochenarbeitszeit nach dem Arbeitszeitgesetz wären 60 Stunden (6 Tage zu jeweils 10 Stunden). Das ist jedoch nur mit dem oben angesprochenem Ausgleich möglich.

Abwesenheitszeit
Für bestimmte Zeiten hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Lohnfortzahlung:

Feiertage (wenn der Feiertag auf einen Arbeitstag fällt und nicht gearbeitet wird)
Urlaubstage
Kranktage
Arbeitsverhinderung (§ 616 BGB)
Überblick zur Lohnfortzahlung

Fristlose Kündigung bei Arbeitszeitbetrug
Wer falsche Angaben über seine Arbeitszeit macht, kann fristlos gekündigt werden. Dazu gibt es ein Urteil des Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz vom 18.03.2009 (7 Sa 735/08). Auszug aus dem Urteil:

Die am 14.07.1956 geborene, verwitwete Klägerin war seit dem 08.08.1975 als Werkstattschreiberin bei der Beklagten, die mit in der Regel mehr als zehn Arbeitnehmern ausschließlich der Auszubildenden in A-Stadt Bremssättel produziert, gegen Zahlung eines monatlichen Arbeitsentgeltes in Höhe von 2.652,00 € brutto beschäftigt. Zu ihren Arbeitsaufgaben gehörte es, als Zeitbeauftragte die mitarbeiterbezogene Zeitwirtschaft im SAP-System der Beklagten zu bearbeiten. Dabei hatte sie Zugriffsrechte auf Zeitkonten von insgesamt etwa 250 Mitarbeitern - darunter auch auf ihr eigenes Zeitkonto -, deren Zeitdaten bei fehlenden Stempelungen manuell nachgepflegt werden oder bei besonderem Anlass geändert oder ergänzt werden mussten.
....
Die Ermittlungen der Beklagten haben unstreitig ergeben, dass unter dem Benutzernamen der Klägerin ("TRFE 39") deren Arbeitszeitdokumentation während des Zeitraums vom Januar 2007 bis Juli 2008 in 82 Fällen rückwirkend zu ihren Gunsten durch manuelle Eingaben in das Zeiterfassungssystem verändert wurden (vgl. zu den Einzelheiten die Übersicht der manuell erfolgten nachträglichen Veränderungen; Bl. 78 f. A.). Dabei wurden nicht nur Arbeitsbeginn und -ende an Anwesenheitstagen der Klägerin verändert; vielmehr wurde an vier Arbeitstagen (an den sogenannten Gleitzeittagen vom 24.07.2007, 18.04.2008, 23.05.2008 und 05.06.2008) durch Eintragen von Arbeitsbeginn und -ende eine Anwesenheit und damit nicht existente Arbeitszeiten der Klägerin vorgetäuscht.
....
Im Rahmen der durchzuführenden Interessenabwägung überwiegt das Interesse der Beklagten an der sofortigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses das Interesse der Klägerin an dessen Fortsetzung zumindest bis zum Ablauf der siebenmonatigen Kündigungsfrist. Zu Gunsten des Fortsetzungsinteresses der Klägerin war zu berücksichtigen, dass diese als 52jährige Frau es nach Verlust des Arbeitsplatzes schwer haben wird, wieder Arbeit zu finden. Des Weiteren war zu beachten, dass sie bereits seit dem 08.08.1975 mithin über 30 Jahre bei der Beklagten beschäftigt ist und es bis auf den streitgegenständlichen Kündigungsgrund nicht zu Beanstandungen der Beklagten kam.
....
Unabhängig hiervon wurde aber durch die aufgetretenen Unregelmäßigkeiten das Vertrauensverhältnis zwischen den Arbeitsvertragsparteien generell so gestört, dass die Klägerin auch nicht auf einem anderen Arbeitsplatz weiter beschäftigt werden konnte. Dies war der Beklagten, angesichts der hohen Anzahl von Arbeitszeitmanipulationen während eines relativ kurzen Zeitraumes nicht zumutbar.
Die fristlose Kündigung hatte vor Gericht Bestand.