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Mittwoch, 31. Mai 2017

So machen Sie einen perfekten ersten Eindruck



Im Vorzimmer
Ziehen Sie Ihren Mantel, wenn möglich, vorher aus und geben Sie ihn der Empfangsdame oder hängen Sie ihn an die Garderobe. So vermeiden Sie, mit einem Arm voller Sachen, die Sie behindern und ungeschickt wirken lassen, das Büro zu betreten.

Der Eintritt
Sobald die Empfangsdame Ihnen grünes Licht gegeben hat, sollten Sie ohne zu zögern eintreten. Ändern Sie beim Eintreten nicht das Tempo. Menschen, denen es an Selbstbewusstsein mangelt, verfallen oft in kleine schlurfende Schritte.

Der erste Kontakt
Auch wenn Ihr Gesprächspartner telefoniert oder in einer Schublade kramt, sollten Sie zuversichtlich mit mittelgroßen Schritten in den Raum hineingehen. Machen Sie daran deutlich, dass Sie daran gewöhnt sind, selbstbewusst ein Büro zu betreten und dass Sie davon ausgehen, dass man Sie nicht warten lässt.

Der Handschlag
Halten Sie die Handflächen senkrecht und erwidern Sie den Druck, den Sie empfangen. Lassen Sie den anderen entscheiden, wann der Handschlag beendet wird.

Sitzposition
Wenn Sie gezwungen sind, der anderen Person genau gegenüber zu sitzen, sollten Sie den Stuhl 45 Grad wegdrehen, um nicht in die Defensive gedrängt zu werden. Können Sie an der Position des Stuhls nichts ändern, dann drehen Sie Ihren Körper ein Stück zur Seite.

Der Sitzplatz
Manchmal findet das Gespräch in einer Sofaecke abseits des Schreibtischs statt. Wenn Sie auf einem Sofa zu stark einsinken, setzen Sie sich aufrecht auf die vordere Sofakante, damit Sie Ihre Körpersprache und Gesten kontrollieren können. Halten Sie auch hier Ihren Körper in einem Winkel von 45 Grad zu Ihrem Gesprächspartner.

Ihre Gesten
Verwenden Sie klare, unkomplizierte, bewusste Bewegungen, die unterstreichen, dass Sie ruhig und gelassen sind. Menschen, die Macht besitzen, müssen nicht viel gestikulieren. Imitieren Sie, wenn angebracht, die Mimik und Gestik Ihres Gegenübers. Das erzeugt unbewusste Sympathie.

Abstand
Respektieren Sie den persönlichen Raum des anderen, der in den ersten Minuten einer Besprechung am größten sein wird. Ein Zeichen dafür, dass Sie der anderen Person zu nah auf den Leib gerückt sind, ist, wenn diese sich zurücklehnt oder sich zur Seite dreht.

Abgang
Achten Sie darauf, dass Ihre Schuhe auch hinten geputzt sind und Ihre Absätze nicht abgelaufen sind. Bedenken Sie, man wird Ihnen immer hinterher sehen, wenn Sie hinausgehen. Frauen wird beim Hinausgehen auf den Hintern geschaut – ob Sie das möchten oder nicht. Wenn Sie an der Tür sind, sollte Sie sich daher souverän noch einmal umdrehen und lächeln. So bleibt vielleicht Ihr lächelndes Gesicht anstelle Ihres Hinterteils im Gedächtnis.

Quelle: www.bild.de vom 21.02.2013

Dienstag, 30. Mai 2017

Die fünf erfolgreichsten Methoden für die Jobsuche


Sie suchen einen neuen Job aber bisher war keine Bewerbung erfolgreich? Dann liegt es vielleicht daran, dass Sie einfach auf die falsche Methode der Stellensuche setzen. Initiativbewerbung, Stellengesuche aufgeben oder soziale Netzwerke kontaktieren – lesen Sie hier die fünf besten und die fünf schlechtesten Methoden der Stellensuche.

Platz 1: Die Erfolg versprechendste Methode der Jobsuche ist, eine ausführliche Selbstanalyse durchzuführen und detailliert aufzulisten, was man alles anzubieten hat und wonach man wirklich sucht.

Bei dieser Methode liegt die Erfolgsquote bei 86 Prozent. Allerdings ist sie mit viel Arbeit verbunden, denn Sie müssen sich viele Gedanken über sich selbst und das Ziel, das Sie verfolgen machen.

So geht's: Die Methode besteht aus drei Fragen, die Sie sich selbst ehrlich und gewissenhaft beantworten müssen.

1. Was: Schreiben Sie die Fähigkeiten auf, die Ihnen besonders liegen und die Sie mögen (wie z.B. Organisieren, Recherchieren usw.).

2. Wo: Überlegen Sie sich, in was für einem Umfeld Sie arbeiten möchten. Hierbei geht es um „Interessensgebiete“ (Beispiele sind Kunst, Chemie, Gastronomie usw.).

3. Wie: Wie lautet die offizielle Stellenbezeichnung, die am besten zu Ihnen passt? Und wie wollen Sie mit Unternehmen in Kontakt treten, bei denen Sie sich gut vorstellen könnten zu arbeiten?

Ihre Erfolgsaussichten bei dieser Methode: Sie wissen danach genauer wo Ihre Stärken liegen und wo Sie hin wollen, das erleichtert die Suche und die individuelle Bewerbung auf eine Stelle.

Tipp: Je detaillierter Sie wissen, was Ihr Ziel ist, desto einfacher ist es den Weg dahin zu finden. Deshalb ist eine Auseinandersetzung mit sich selbst der erste Schritt Richtung Traumjob.

Platz 2: Erfolgsquote: 70 Prozent

In den Gelben Seiten der Stadt nachsehen, in der Sie arbeiten möchten, und Tätigkeitsfelder herausfinden, die Sie interessieren.

Ihre Erfolgsaussichten: Suchen Sie sich Unternehmen heraus, die Sie interessieren und rufen Sie dort an oder gehen Sie vorbei. Denn Arbeitgeber suchen fast immer neue Mitarbeiter, allerdings gibt es für diese Stellen oft keine offiziellen Ausschreibungen.

Tipp: Diese Methode funktioniert fast zehnmal besser, als wenn man der Firma nur die Bewerbungsunterlagen zu schickt.

Platz 3, Erfolgsquote: 47 Prozent

Persönlich bei allen Unternehmen, Betrieben oder Büros nachfragen, die Sie interessieren.

Ihre Erfolgsaussichten: Bei dieser Methode stößt man oft zufällig auf eine freie Stelle. Allerdings ist diese Methode nicht geeignet für zurückhaltende oder schüchterne Menschen, denn sicheres Auftreten ist bei dieser Art der Jobsuche mit entscheidend.

Tipp: Am besten ist diese Methode bei kleinen Unternehmen (50 oder weniger Angestellte).

Platz 4, Erfolgsquote: 29 Prozent

Soziale Netzwerke nach Hinweisen auf freie Stellen fragen.

Ihre Erfolgsaussichten: Persönliche Kontakte am Arbeitsplatz sind wichtiger denn je, denn viele Stellen werden nur noch über Empfehlungen und Mundpropaganda besetzt.

Tipp: Wenn Sie Familie und Freunde um Hinweise auf Jobs bitten, stehen Ihre Chancen mehr als doppelt so hoch wie bei einer Initiativbewerbung, denn so spart der Betrieb Akquisekosten und reduziert das Risiko einer Fehlbesetzung.

Platz 5, Erfolgsquote: etwa 24 Prozent

Auf Anzeigen in der Tages- und Fachpresse antworten.

Ihre Erfolgsaussichten: Wenn Sie einen „Übergangsjob“ suchen und Ihnen die Tätigkeit ziemlich egal ist, dann ist diese Methode sehr gut. Wenn Sie aber etwas spezifisches Suchen, dann sollten Sie besser in Fachblättern nach Stellen suchen.

Tipp: Diese Methode ist besonders wirkungsvoll, wenn Sie bereits viel Erfahrung im Job haben und auch zu einem Ortswechsel bereit wären.


Quelle: Bild.de von Richard Nelson Bolles

Montag, 29. Mai 2017

So reagieren Sie auf Kritik im Job


10 Dinge die Sie zun sollten:

Zuhören
Fehler kommen vor. Anstatt abzuwiegeln, sollten Sie deshalb erstmal wahrnehmen, was Ihr Vorgesetzter überhaupt zu kritisieren hat. Wenn der Chef auf 180 ist, bringt es ohnehin nichts, gleich dazwischenzufahren und zu sagen: „Ja, aber..." Das macht alles nur noch schlimmer.

Reflektieren
Richtig zuhören ist außerdem der erste Schritt, um Fehler künftig zu vermeiden. Versuchen Sie, den Sachverhalt zu klären, indem Sie genau nachfragen und sich vergewissern, dass Sie richtig verstanden haben, was Ihr Chef genau meint und will.

Urteilskraft
Viele Mitarbeiter reagieren nach einer deutlichen Ansage vom Chef geknickt („Der hat mich doch auf dem Kieker"). Im beruflichen Umfeld ist Kritik aber nur selten persönlich gemeint. Meist bezieht sie sich auf Ihr Verhalten oder Ihre Arbeitsergebnisse. Auch wenn Sie innerlich unwillkürlich mit Ärger, Schreck oder Gekränktsein reagieren, aktivieren Sie Ihre nüchterne Beurteilungskraft und schauen Sie auf das, was die Kritik erreichen soll.

Ihre Qualitäten
Wenn andere Sie kritisieren, heißt das nicht, dass sie Sie nicht mögen. Auch Menschen, die sie als Person sehr schätzen, können Grund dazu haben, mit ihren Arbeitsergebnissen oder einzelnen Verhaltensweisen unzufrieden zu sein.

Meinung oder Argument?
Unterscheiden Sie zwischen Meinung und Argument: Wenn Ihr Chef Sie mit Meinungen abspeisen will, anstatt zu argumentieren, ist das der erste Hinweis auf fehlende Sachlichkeit. Manchmal ist es jedoch nicht ganz einfach, Meinung und Argument 100-prozentig voneinander zu trennen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen vier Angriffs-Techniken und wie sie reagieren können.

Angriff 1
Ihr Chef unterstellt, Ihre aufgestellte Behauptung sei ungewöhnlich, anstößig, falsch auf jeden Fall nicht erwünscht, z.B.:

"Sie wollen doch nicht etwa behaupten, dass...?“

Ihre Antworten:
„Doch, das tue ich."
„Doch, das behaupte ich, und zwar weil...“

Oder Ihr Chef fragt: „Wie können Sie nur ...?“

Ihre Antwort:
„Sie scheinen das verwunderlich zu finden.“

Angriff 2
Der Chef unterstellt Ihnen gemeinsame Interessen, Meinungen oder Werte:

„Wir wissen doch alle, dass ...“

Ihre Antwort:
„Nein.“

Angriff 3
Ihr Chef gibt Meinungen oder Allgemeinplätze als Tatsachen aus, z.B.:

„In Wirklichkeit haben wir es doch mit ... zu tun.“

Antwort: „Können Sie das belegen?“

Oder: „Das zeigt doch der gesunde Menschenverstand ...“

Antwort: „Bitte nennen Sie Argumente.“

Oder: „Es ist doch klar, dass ...“

Antwort: „Was genau ist klar und warum?“

Angriff 4
Ein Mangel an Argumenten wird durch vage Hinweise auf unterstellte gemeinsame Maßstäbe, Vorbilder oder Autoritäten kaschiert:

„Die professionellen Standards erfordern doch, dass ...“

Antwort: „Bitte sagen Sie präzise, worauf Sie sich beziehen.“

Training
Sie können sich mental auf unvorhergesehene Kritiksituationen vorbereiten, wenn Sie diese einige Male im Kopf durchspielen:
Stellen Sie sich noch einmal ganz detailliert eine Situation vor, in der Sie kritisiert werden. Wenn Sie Ihre üblichen inneren Reaktionen auf Kritik lebhaft spüren, verweilen Sie einen Moment dabei und nehmen Sie sie genau wahr. Schalten Sie jetzt ein neues inneres Denkprogramm ein, zunächst nur eine Haltung innerer Neugier, die beispielsweise sagt: „Aha, so fühlt sich das also an.“ Und nun stellen Sie sich vor, Sie schieben alle diese Gedanken sanft zur Seite, etwa mit dem inneren Satz: „Okay, das erschreckt mich jetzt. Aber ich will doch erst einmal wissen, um was es genau geht.“ Gehen Sie diese vier Schritte mehrmals innerlich durch.

Quelle: www.bild.de vom 20.06.2011 von Anja von Kahnitz und Christine Scharlau

Freitag, 26. Mai 2017

Tipps zum schnellen Bewerbungserfolg



Den verdeckten Stellenmarkt mit einbeziehen

Beschränken Sie sich nicht nur auf die Suche nach Stellenanzeigen. Bedenken Sie, dass heute viele Unternehmen ihre freien Positionen nicht mehr öffentlich ausschreiben. Denn oft reicht es schlicht aus, eine offene Stelle betriebsintern zu kommunizieren. Handelt es sich um eine interessante Position, spricht sich das in Windeseile herum. Insbesondere das Gros attraktiver Stellen wird also im Stellenmarkt der Zeitungen oder in Online-Jobbörsen oft nicht mehr inseriert. Persönliche Kontakte zu knüpfen, ist also unerlässlich. Informieren Sie auch Ihr privates Umfeld von Ihrer Jobsuche. Bitten Sie darum, sich zu melden, falls man von interessanten Vakanzen erfährt.

Arbeitgeberzielgruppe erarbeiten

Begeben Sie sich aktiv auf die Suche nach freien oder freiwerdenden Stellen. Recherchieren zunächst alle für Sie in Frage kommenden Unternehmen und machen Sie sich eine Liste mit deren Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Ein Trick dabei: Sie sichten die klassischen Jobanzeigen in Print- und Onlinemedien – aber nicht, um passende Stellen zu finden, sondern um die darin enthaltenen Arbeitgeberdaten und Ansprechpartner herauszufinden.

„Berufliche Botschaft“ festlegen

Notieren Sie sich in fünf bis zehn kurzen Sätzen, welche Berufserfahrungen und persönlichen Stärken Sie in einem für Sie attraktiveren Job im Gegenzug potenziellen Arbeitgebern zu bieten haben. Fokussieren Sie sich auf etwa drei bis sechs Merkmale, die Ihre wichtigsten Charakterstärken darstellen. Was hebt Sie von anderen Bewerbern ab? Wie können Sie dazu beitragen, Gewinne von Arbeitgebern zu erhöhen oder die berufliche Situation von Entscheidungsträgern zu verbessern?

Die Jobsuche als Berufstätigkeit auffassen

Legen Sie einen Vier-Wochen-Zeitraum fest, in dem Sie die Möglichkeit haben, einige Stunden täglich an Ihrer Jobsuche zu arbeiten. Machen Sie sich im Vorfeld einen Aktivitätsplan, den Sie dann konsequent einhalten. Starten Sie jeden Tag pünktlich mit Ihrer Jobsuche und machen dann „Feierabend“ zu einer festgelegten Uhrzeit.


Tagesziele setzen

Setzen Sie sich Aktivitätsziele, wie viele Arbeitgeber Sie je Tag ansprechen möchten. Zunächst mit kleinen Kontaktraten starten, dann Schritt für Schritt steigern. Sprechen Sie täglich mindestens vier bis fünf Firmen an. Ein hoher Level an Routine und eine schnelle Arbeitsweise wird dadurch rasch erreicht und beibehalten. Werden zudem viele Vakanzen in einem engen Zeitkorridor entdeckt, sind diese leichter gegeneinander abzuwägen. Haben Sie Ihr Tagespensum erreicht, werden Sie mit sich sehr zufrieden sein. Sie können dann guten Gewissens loslassen und abschalten.

Niedrige Kontaktquote akzeptieren

Lassen Sie sich nicht entmutigen! Berücksichtigen Sie, dass es für Ihren Bewerbungserfolg völlig ausreichend ist, nur bei einem kleinen Prozentsatz Ihrer Kurzanfragen per Telefon, E-Mail oder durch persönliche Ansprache wertvolle Insiderinformationen zu erhalten. Letztendlich reicht Ihnen sogar ein einziger „Volltreffer“ aus! Um die Wahrscheinlichkeit eines Treffers zu erhöhen, benötigen Sie eine ausreichende Anzahl von Versuchen, also eine hohe Schlagzahl.

Auf zeitgemäße Bewerbungsunterlagen achten

Versenden Sie nur solche Unterlagen, aus denen in wenigen Sekunden ersichtlich ist, über welche fachlichen und charakterlichen Vorzüge Sie verfügen und was Sie dabei von anderen Kandidaten positiv abhebt. Im Zweifelsfall lassen Sie Ihre Bewerbung von einem anerkannten Fachmann checken. Wichtig bei E-Mail-Anhängen: Dateien unbedingt im PDF-Format versenden, sonst passiert es oft, dass akribisch formatierte Dokumente auf dem Bildschirm des Empfängers völlig „verrutscht“ dargestellt werden. Beachten Sie die maximale Größe von Dateianhängen, sie sollten insgesamt 3 Megabyte nicht überschreiten. Die Dateinamen sollten logisch auf ihren Inhalt verweisen und Ihren Nachnamen beinhalten.

Vorstellungsgespräche trainieren

Trainieren sie im Vorfeld, Ihren Lebenslauf zu präsentieren. Insbesondere Ihre „Berufliche Botschaft“ müssen Sie frei vortragen können. Zudem sollten Sie zu Übungszwecken auch solche Vorstellungsgespräche wahrnehmen, bei denen Sie am angebotenen Job nicht sonderlich interessiert sind.

Anzahl der Einladungen maximieren

Unterbrechen Sie Ihre Jobsuche nicht, nur weil Sie einmal einen einzelnen Termin zu einem Vorstellungsgespräch erhalten haben. Je mehr Einladungen Sie durch Ihre Kurzanfragen initiieren, umso selbstsicherer werden Sie. Dies steigert die Erfolgsquote Ihres Gesprächs beträchtlich. Mehr Jobzusagen und damit eine größerer Auswahl beruflicher Perspektiven sind die Folge.

Quelle: www.bild.de vom 05.02.2013