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Donnerstag, 31. August 2017

Die Geschichte vom Blumentopf und dem Bier



Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden im Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier".

Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann diesen mit
Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei.

Sie bejahten es.

Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei.

Sie stimmten zu.

Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei.

Die Studenten antworteten einstimmig "ja".

Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete Den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus.

Die Studenten lachten.

"Nun", sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, "Ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen.

Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllend wäre."

"Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten. Falls Sie Den Sand zuerst in den Topf geben", fuhr der Professor fort,
"hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge.

Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden.

Spielen Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen."

"Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind.

Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand."

Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll.
Der Professor schmunzelte: "Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen."

Mittwoch, 30. August 2017

Hoppla, jetzt komm ich!


Tipps für die telefonische Initiativbewerbung

Sie beschränken sich bei Ihrer Jobsuche auf die ausgeschriebenen Stellen? Dann vergeben Sie sich viele Chancen, denn nur ungefähr ein Drittel aller freien Jobs wird auch ausgeschrieben. Die logische Konsequenz – zumindest aus Ihrer Sicht als Bewerber – ist daher die Initiativbewerbung. Dabei müssen Sie nicht unbedingt stundenlang an einem passenden Anschreiben arbeiten. Initiativbewerbungen sind auch telefonisch möglich und sinnvoll – wenn Sie sich an einige Regeln halten und wirklich bei dem Unternehmen arbeiten wollen.

Dieser letzte Punkt ist mir besonders wichtig: Initiativbewerbungen sind nur dann erfolgsversprechend, wenn das Unternehmen Sie wirklich reizt und Sie wirklich dort arbeiten wollen. Einfach dutzende Firmen anzuschreiben ist im besten Fall sinnlos, im schlechtesten Fall kontraproduktiv. Denn viele Personaler kennen sich untereinander und tauschen sich aus – auch wenn die Firmen Konkurrenten sind. Bewerben Sie sich also blindlings bei jedem auch nur halbwegs passendem Unternehmen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihr Name bald in der Branche bekannt ist – nur leider nicht positiv.

Nicht für jeden geeignet

Die telefonische Initiativbewerbung ist kein Wundermittel, dass für jeden gleichermaßen geeignet wäre. Fällt Ihnen das Telefonieren seit jeher schwer, so greifen Sie besser zum Anschreiben und verschicken eine schriftliche Bewerbung. Und auch das beste Bewerbungstelefonat bewahrt Sie oft nicht davor, Bewerbungsunterlagen zu verschicken. Die Basics wie Lebenslauf, Zeugnisse und andere Nachweise müssen Sie auf jeden Fall vorbereitet haben.

Doch wie gehen Sie die telefonische Initiativbewerbung richtig an?

Die Vorbereitung

Umfangreiche Recherche. – Vor einem Initiativanruf müssen Sie sich mindestens so gut über das Unternehmen informieren, wie vor einer schriftlichen Bewerbung. Die Geschäftsfelder und alle wichtigen Fakten müssen sitzen.

Ihre Gründe. – Warum wollen Sie gerade bei diesem Unternehmen arbeiten? Warum nicht bei der Konkurrenz? Wie kommen Sie auf die Idee, sich ohne ausgeschriebene Stelle zu bewerben? Die Antworten auf diese Fragen sind Ihre Gründe, sich bei der Firma vorzustellen. Diese müssen Sie parat haben.

Wichtige Namen. – Wenn möglich recherchieren Sie bereits im Vorfeld die Namen der wichtigen Ansprechpartner und notieren sich diese. So fällt es Ihnen leichter, sich im Telefonat durchzufragen.

Ein Notizbuch. – Auf jeden Fall brauchen Sie Schreibmaterial, um wichtige Punkte mitzuschreiben. Also liegen die entsprechenden Utensilien griffbereit.

Keine Ablenkungen. – Sorgen Sie für Ruhe, guten Empfang, geladene Akkus, ausreichend Guthaben und eine entspannte Atmosphäre. Dann können Sie fast schon loslegen.

Passende Uhrzeit. – Rufen Sie bitte auf keinen Fall zu den üblichen Pausenzeiten – 9:30, 12:00, 14:30 Uhr – an. Dann will wirklich niemand mit Ihnen sprechen, denn der Kaffee oder das Essen sind wichtiger.

Das Telefonat

Deutlich melden. – Beginnen Sie das Telefonat, in dem Sie sich deutlich mit Ihrem vollen Namen melden und Ihren Gesprächspartner höflich begrüßen. Lächeln Sie dabei, das verleiht Ihrer Stimme einen freundlicheren Klang und hilft Ihnen dabei, sich zu entspannen.

Hartnäckig bleiben. – Wahrscheinlich landen Sie zuerst in der Telefonzentrale, bei einem Assistenten oder einer Sekretärin. Lassen Sie sich nicht abwimmeln und fragen Sie sich konsequent zu Ihrem Ansprechpartner – dem Personaler – durch. Erläutern Sie jedem Gesprächspartner – wenn nötig – Ihr Anliegen erneut. Bleiben Sie dabei immer höflich und notieren Sie sich die Namen Ihrer Gesprächspartner. Sollten Sie aus der Leitung fliegen, können Sie so direkt da weitermachen, wo Sie gerade aufgehört haben und müssen Ihr Anliegen nicht komplett neu erklären.

Direkt ansprechen. – Haben Sie den passenden Gesprächspartner dann am Telefon, sollten Sie direkt zum Thema kommen. Fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus, vermeiden Sie jedoch eine ewig lange Einleitung. Ihr Gesprächspartner hat wahrscheinlich nicht allzu viel Zeit.

Stärken betonen. – Betonen Sie im Gespräch Ihre Stärken und stellen Sie Ihre bisherigen Erfolge und Leistungen dar. Das ist nicht der richtige Zeitpunkt für falsche Bescheidenheit.

Präzise antworten. – Gehen Sie auf Rückfragen genau ein und beantworten Sie diese umfassend, jedoch nicht ausschweifend. Am besten haben Sie Ihren Lebenslauf und Ihre Gründe für das Unternehmen vor sich liegen.

Konkret abschließen. – Oft wird das Gespräch mit der Bitte des Personalers enden, ihm Ihre Bewerbungsunterlagen zukommen zu lassen. Ein Termin für ein persönliches Gespräch wäre natürlich das perfekte Ergebnis, ist allerdings nicht immer möglich. Manchen Unternehmen haben klare Richtlinien für einen Bewerbungsprozess, die einen direkten Termin erst mal nicht zulassen. Machen Sie bitte einen Zeitpunkt aus, bis zu dem Sie Ihre Unterlagen übersenden werden. Halten Sie diesen unbedingt ein.

Zeitraum klären. – Vereinbaren Sie am Ende des Telefonats bitte auch ein Datum, bis zu dem Sie eine Rückmeldung bekommen oder sich zumindest wieder bei Ihrem Gesprächspartner melden werden. So ersparen Sie sich das ungewisse Warten.

Höflich bedanken. – Dass Sie sich höflich verabschieden und für das Gespräch und die Zeit bedanken, ist selbstverständlich.

Die Nachbereitung

Termin notieren. – Tragen Sie das vereinbarte Datum für die Rückmeldung oder den erneuten Anruf direkt in Ihren Kalender ein. Idealerweise ist das natürlich der Termin für ein persönliches Gespräch.

Detailliert aufschreiben. – Schreiben Sie sich das Telefonat und dessen Verlauf direkt im Anschluss möglichst detailliert auf. Sorgen Sie dafür, dass Sie die Notizen vor Ihrem Rückruf wiederfinden und noch einmal durchlesen.

Bewerbungsunterlagen verschicken. – Nach dem Sie sich das Telefonat notiert haben, sollten Sie direkt Ihre Bewerbungsunterlagen – sofern Sie das vereinbart haben – verschicken. Verschieben Sie das nicht auf später, sonst ist die Gefahr groß, dass Sie es vergessen oder den vereinbarten Termin nicht einhalten.

Erfolg verbuchen. – Wenn Sie nicht direkt abgewiesen wurden, können und sollten Sie das Telefonat als Erfolg verbuchen – und daraus Motivation ziehen.

Quelle www.karrierebibel.de

Dienstag, 29. August 2017

motivierende Zitate für die richtige Arbeitshaltung


 “Tue was du liebst und du wirst nie wieder arbeiten.” – Dieses Zitat – es wird unter anderem Konfuzius zugeschrieben – kennen Sie sicher. Und es stimmt, wenn Sie Ihren Job wirklich gern machen und davon erfüllt sind, fühlt es sich nicht wie Arbeit an. Die richtige Arbeitshaltung ist dann auch kein Thema, so lange Ihre Motivation hoch ist, werden Sie sich immer voll engagieren. Doch auch bei Ihrem absoluten Traumjob gibt es Durststrecken und Rückschläge. Dann sinkt nicht nur die Motivation, auch die Arbeitshaltung wird spürbar schlechter. Damit es gar nicht erst so weit kommt, haben ich heute 40 Zitate für Sie, mit denen Sie Ihre Arbeitshaltung neu ausrichten können.

Wenn die Sonne nicht auf Lob und Bitten wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder Schmeichelei noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun. Aus dir selbst heraus mußt du es tun: Dann wirst du wie die Sonne geliebt werden.
Epiktet

Ich will kein Geld machen. Ich will wundervoll sein.
Marilyn Monroe

Man liebt das, wofür man sich müht, und man müht sich für das, was man liebt.
Erich Fromm

Man muß mit den richtigen Leuten zusammenarbeiten, sie achten und motivieren. Dauerhafter Erfolg ist nur im Team möglich.
Klaus Steilmann

Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch geschwinder als der ohne Ziel umherirrt.
Gotthold Ephraim Lessing

Tue deine Pflicht so lange, bis sie deine Freude wird.
Marie von Ebner-Eschenbach

Müde macht uns die Arbeit, die wir liegenlassen, nicht die, die wir tun.
Marie von Ebner-Eschenbach

Was wir am nötigsten brauchen ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, was wir können.
Ralph Waldo Emerson

Nichts spornt mich mehr an als die drei Worte: Das geht nicht. Wenn ich das höre, tue ich alles, um das Unmögliche möglich zu machen.
Harald Zindler

Sechs Wörtchen nehmen mich/ in Anspruch jeden Tag:/ Ich soll, ich muß, ich kann,/ ich will, ich darf, ich mag.
Friedrich Rückert

Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.
Aristoteles

Arbeite klug, nicht hart.
Dr. House

Man sollte nie so viel zu tun haben, daß man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.
Georg Christoph Lichtenberg

Mein Großvater sagte mir einst, dass es zwei Sorten von Menschen gäbe. Die, die arbeiten und die, die sich die Lorbeeren für diese Arbeit einheimsen. Er sagte mir, ich solle versuchen in der ersten Gruppe zu sein; es gäbe dort viel weniger Konkurrenz.
Indira Gandhi

Für seine Arbeit muss man Zustimmung suchen, aber niemals Beifall.
Charles-Louis de Montesquieu

Donner ist gut und eindrucksvoll, aber die Arbeit leistet der Blitz.
Mark Twain

Mit dem, was du selbst tun kannst, bemühe nie andere.
Thomas Jefferson

Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.
Georg Christoph Lichtenberg

Tätig ist man immer mit einem gewissen Lärm. Wirken geht in der Stille vor sich.
Peter Bamm

Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung.
Albert Einstein

Es ist reine Zeitverschwendung, etwas nur mittelmäßig zu tun.
Madonna

Man kann meist viel mehr tun, als man sich gemeinhin zutraut.
Aenne Burda

Geniale Menschen beginnen große Werke, fleißige Menschen vollenden sie.
Leonardo da Vinci

Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet.
Thomas Alva Edison

Im Leben kommt es darauf an, Hammer oder Amboss zu sein – aber niemals das Material dazwischen
Norman Mailer

Tue nie etwas halb, sonst verlierst du mehr, als du je wieder einholen kannst.
Louis Armstrong

An Zeit fehlt es uns vor allem dort, wo es uns am Wollen fehlt.
Ernst Ferstl

Manche halten einen ausgefüllten Terminkalender für ein ausgefülltes Leben.
Gerhard Uhlenbruck

Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart.
Noël Coward

Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft.
Henry Ford

Nimm an, was nützlich ist. Lass weg, was unnütz ist. Und füge das hinzu, was dein Eigenes ist.
Bruce Lee

Die Zeit ist schlecht? Du bist da, sie besser zu machen.
Thomas Carlyle

Die Talente sind oft gar nicht so ungleich, im Fleiß und im Charakter liegen die Unterschiede.
Theodor Fontane

Weisheit ist nicht so sehr das Wissen darum, was schließlich zu tun ist, sondern darum, was zunächst getan werden soll.
Herbert Hoover

Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert, was getan werden muss.
Marie Curie

Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können.
Abraham Lincoln

Zukunft: die Ausrede all jener, die in der Gegenwart nichts tun wollen.
Harold Pinter

Die Praxis sollte das Ergebnis des Nachdenkens sein, nicht umgekehrt.
Hermann Hesse

Es werden mehr Menschen durch Übung tüchtig als durch ihre ursprüngliche Anlage.
Demokrit

Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.
John F. Kennedy

Quelle karrierebibel.de

Montag, 28. August 2017

Die Sage vom Zauberspiegel

Es gab einmal einen Zauberspiegel – dieser Spiegel hatte eine ganz besondere Eigenschaft. Wer in diesen Spiegel schaute, sah sich selbst so, wie er wirklich ist – sein wahres „ICH“. Keineswegs so, wie er sich selbst einschätzte, oder wie seine Freunde ihn sahen oder seine Feinde.

Es herrschte ein großer Andrang vor diesem Spiegel. Viele wollten ihr wahres „ICH“ kennen lernen. Angenommen es gäbe so einen Spiegel, würden Sie darauf verzichten dorthin zu kommen? Wohl kaum!

Eines Tages kam ein schüchterner, mickriger Pilger zu diesem Spiegel, der sich selbst nicht leiden und sich auch nicht schätzen konnte. Er schaute mit seiner unglücklichen, miesen Stimmung in den Spiegel. Und er sah sein Gesicht zunächst seiner Stimmung gemäß. Aber auf einmal sah er es immer verschwommener. Das Bild im Spiegel verwandelte sich. Jetzt erblickte er darin das Bild eines Mannes mit aufrechter Haltung, mit liebevoller Ausstrahlung und einem lächelnden, humorvollen Gesicht.

Je länger er dieses neue Bild betrachtete, desto klarer wurde ihm, dass dies sein wahres „ICH“ war. Und es kam ihm in den Sinn, dass dies ein Teil von ihm war, den es bisher versäumt hatte zu bemerken und diesen Wesensteil zu leben.

In diese Gedanken versunken ging er von dannen – dann fasste er einen Entschluss: Ich werde so leben, wie ich wohl in meinem Inneren schon bin. Und ein zufriedenes, leises lächeln stieg auf seine Lippen.

Er lebte von diesem Tage an glücklich und zufrieden und lächelte immer öfter seinem Herzen zu und seinem wahren Wesen, das in der Tiefe seiner Seele wohnte und jetzt bei allem mitwirken durfte, was sein Leben anbelangte.

Fabel

Freitag, 25. August 2017

Gute Gründe, warum Berufswiedereinsteiger unbedingt netzwerken sollten


Früher ging beim Berufseinstieg ohne Vitamin B gar nichts. Insbesondere die aussichtsreichen Positionen sind ohne Empfehlung außerhalb jeder Reichweite, denn die Konkurrenz am Arbeitsmarkt ist groß. Da lohnt sich die Beziehungspflege für die berufliche Entwicklung.

Sieben gute Gründe fürs Netzwerken

Die richtig guten Jobs werden nach wie vor nur unter der Hand vergeben. Und nicht nur die: Immer mehr Stellen werden nur über persönliche Kontakte besetzt. Aktuell sind es zwei Drittel der offenen Posten. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Die Information, wo sich gerade Chancen ergeben, kann Ihnen nur ein gutes Netzwerk liefern.

Über Ihr Netzwerk erfahren Sie besser als auf jeder Bewertungsplattform, wie es in den Unternehmen wirklich zugeht. So stellen Sie fest, ob das Unternehmen hinter der Fassade des Employer Brandings wirklich das hält, was es verspricht – und ob eine Bewerbung dort für Sie überhaupt in Frage kommt.

Weil sich die technische Entwicklung weiter beschleunigt und wirtschaftliche Zyklen immer kürzer werden, entstehen immer mehr Stellen kurzfristig, wenn Angebot und Nachfrage zusammenpassen. Dass diese Stellen nicht von Dauer sein werden, versteht sich fast von selbst: Rechtzeitige und zielgerichtete Insider-Informationen werden karriereentscheidend.

In den schnelleren ökonomischen Zyklen kommt es auf die richtigen Menschen am richtigen Ort an. Nur, wer wirklich auf seine Mitarbeiter vertrauen kann, wird am Markt bestehen. Damit gewinnen Empfehlungen an Bedeutung, denn sie reduzieren die Gefahr, sich für den falschen Bewerber zu entscheiden.

Dank Ihrer Kontakte bleiben Sie über die aktuellen Trends auf dem Laufenden. Sie erfahren, wohin die Entwicklung in Ihrer Branche und Ihrem Unternehmen geht. So verpassen Sie nicht nur keine Chance zur Weiterentwicklung, sondern erfahren auch rechtzeitig, wenn die Zeit zum Abschied gekommen ist, weil Ihr Unternehmen die Trends verschläft.

Da Aufgaben immer komplexer werden, müssen Teams sich zunehmend gegenseitig unterstützen. Schließlich ist ein Team nur so stark wie sein schwächstes Glied. Damit hängt auch Ihr Erfolg davon ab, dass Sie andere bei Ihrer Arbeit unterstützen. Gleichzeitig binden sie sie so in Ihr Netzwerk ein.

Das gilt in zunehmendem Maße auch fürs Zwischenmenschliche: Weil in wechselnden Projekten Menschen nur vorübergehend aufeinander treffen, wird gegenseitige Unterstützung – etwa bei der Suche nach Einkaufsmöglichkeiten oder der Unterstützung bei Behördengängen – immer wichtiger.

Ich behaupte sogar, dass die Soft Skills künftig zu den bedeutendsten Eigenschaften für eine erfolgreiche Karriere gehören werden. Nur, wer sich (auch) für andere einsetzt, wird selbst weiterkommen. Einzelkämpfer dagegen sind zum Untergang verdammt.

Das steht jetzt natürlich im krassen Gegensatz zum Bild des Karrieristen, der in erster Linie seine Ellbogen einsetzt, um nach oben zu kommen. Nur: Dieser muss dann einen Löwenanteil seiner Zeit dafür aufwenden, seine Position zu verteidigen, wenn er oben angekommen ist. Und dafür bleibt angesichts der Beschleunigung in Zukunft keine Zeit mehr. Das macht diesen Typus zum Auslaufmodell.
Die Pflege des Netzwerks ist ganz leicht

Unterm Strich ist erfolgreiches Netzwerken gar nicht aufwändig: Vieles geht fast schon nebenbei und unterscheidet sich vom Aufwand her kaum von dem, was Sie mit Ihren Freunden anstellen: Gemeinsame Zeit verbringen, reden, unterstützen.

Damit sind die Grundlagen Ihres Netzwerks übrigens auch schon gelegt: Ebenso wie Profs, frühere Chefs, Schulkollegen, Kommilitonen, Arbeits- und Praktika-Kollegen sind Freunde optimale Multiplikatoren. Das gilt natürlich auch für Bekannte aus gemeinsamem sozialen Engagement. Sie alle bringen ihre aktuellen, aber auch alle künftigen Kontakte in Ihr Netzwerk ein – und erhöhen so Ihre Chancen.

Wenn Sie diese Kontakte nachhaltig erschließen möchten, sollten Sie diese Punkte beachten:

Seien Sie präsent: Egal ob in virtuellen Welten oder im realen Leben – zeige Sie sich! Je aktiver Sie am Netz mitknüpfen, desto besser werden Sie wahrgenommen. So schaffen Sie die Grundlage Ihrer beruflichen Entwicklung.

Pflegen Sie Ihr Netzwerk: Seien Sie aufmerksam, zuvorkommend und höflich. Oft reicht es schon, wenn Sie Geburtstagsgrüße senden, zu beruflichen Entwicklungen gratulieren oder sich nach dem Befinden erkundigen – Hauptsache, Sie zeigen, dass Sie Ihre Kontakte wertschätzen.

Machen Sie sich nützlich: Versorgen Sie Ihre Kontakte mit Informationen, die ihnen nützen. Was das ist, erfahren Sie durch Nachfragen und Interesse zeigen. Auch das ist übrigens Kontaktpflege. Wenn Sie Ihren Mitmenschen nützlich sind, werden ihre Netzwerkpartner auch Sie unterstützen.

Übertreiben Sie nicht: Keiner möchte fünf Dossiers mit „wichtigen“ Informationen pro Woche erhalten. Auch, wenn Sie mehrmals am Tag nach dem Wohlergehen fragen, könnte das aufdringlich wirken. Akzeptieren Sie die Grenzen Ihrer Mitmenschen!

Das Wichtigste am erfolgreichen Netzwerken ist aber die Ausdauer. Investieren Sie lieber pro Einsatz wenig Zeit und Energie, engagieren sich dafür aber langfristig – und immer wieder. Indem Sie dran bleiben, sorgen Sie für Kontakte, die Ihnen oft nach Jahren noch nützlich sind. So sichern Sie sich nachhaltigen beruflichen Erfolg.

Quelle www.careerloft.de

Donnerstag, 24. August 2017

Der Frosch und die zwei Gänse

Zwei Gänse, die gerade im Begriffe waren, auf ihrer Herbstwanderung südwärts zu ziehen, wurden von einem Frosch inständig gebeten, ihn doch mitzunehmen. Die Gänse sprachen ihre Bereitwilligkeit dazu aus, falls nur irgendein Transportmittel auserkorenen werden könnte. Da zeigte der Frosch einen starken Grashalm vor, ließ die Gänse denselben, je an einem Ende festhalten, während er selbst sich mit seinem Maule in der Mitte anklammerte. 

Auf diese Weise machten die Drei ihre Reise mit Erfolg, als sie von unten aus von Leuten bemerkt wurden, die laut ihre Verwunderung über den gescheiten Einfall äußerten und gern wissen wollten wer denn so klug gewesen sei, daraus zu kommen. Der eitle Frosch öffnete sein! Maul und sagte: „Ich war es!“ – Damit ließ er aber seinen Halt los, fiel zur Erde und wurde in Stücke zerschmettert.


Moral: – Lass dich nicht vom Hochmut zum Reden verführen, wenn du bester stillschweigen würdest.


Fabel