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Mittwoch, 9. August 2017

Die zehn größten Patzer bei der Bewerbung


Das sind die Bewerbungs-Todsünden:

Rechtschreibfehler
63 Prozent der Personalmanager gaben in einer Umfrage von careercuilder.co.uk an, dass Rechtschreibfehler die häufigsten Fehler bei Bewerbungen sind. Bei gleichen Qualifikationen ist eine schlechte Rechtschreibung das Knock-Out-Kriterium. Deshalb: Mehrmals lesen, ausdrucken und von jemandem mit guten sprachlichen Kenntnissen gegenlesen lassen!

Fehlendes Anschreiben
Tatsächlich denken viele Bewerber, ihr Lebenslauf allein sei genug in Sachen Eigenwerbung. Wird allerdings nicht ausdrücklich allein der Lebenslauf verlangt, wandert die Bewerbung ohne Anschreiben direkt in den Papierkorb. Schließlich will ihr potenzieller zukünftiger Chef wissen, warum Sie sich für die Stelle interessieren. Das Anschreiben hebt Qualifikationen hervor, vermittelt zusätzliche Informationen, soll neugierig auf den Lebenslauf machen.

Durchgeknalltes Design
Schreiende Farben, wilde Typographie oder gar lustige Bildchen – all das lässt Personaler zurückzucken. Das Layout der Bewerbung darf – außer vielleicht bei Kreativberufen – auf keinen Fall zu übertrieben und verwirrend sein. Die Experten von careerbuilder.de empfehlen weißes oder cremefarbenes Standardpapier, schwarze Schrift und eine gut lesbare Schriftart wie Arial oder Times New Roman.

Lügen
Personalmanager kennen zwar Ihre Vergangenheit nicht, aber einige Bewerber-Tricks, um sich besser darzustellen. Vor allem bei Angaben zum früheren Arbeitgeber gilt: Ehrlich währt am längsten. Allerdings ist es vollkommen in Ordnung, etwas zu verschweigen, bis der Personalverantwortliche danach fragt. Eine Entlassung etwa muss nicht erwähnt werden.

Zu wenig Stichwörter
Manche Personaler durchsuchen Online-Lebensläufe nach Stichwörtern. Verwenden Sie Stichwörter und Wendungen, die in Ihren bevorzugten Stellenanzeigen vorkommen, wenn Sie Ihren Lebenslauf ins Internet stellen. Blumige Umschreibungen bringen hier nichts.

Ungenaue, verdächtige Angaben
Sie sollten zwar nur das Wichtige in den Lebenslauf schreiben, das aber richtig. Was schwammig und ungenau formuliert ist, wirkt unseriös, wie etwa das Ausdehnen von Beschäftigungszeiträumen. Warum ein Risiko eingehen? Einer britischen Umfrage zufolge erkennt fast die Hälfte der Personalmanager in den größten Firmen Großbritanniens Unwahrheiten im Lebenslauf.

Private Informationen
Ihre Lieblings-Freizeitbeschäftigungen haben im Lebenslauf nichts verloren, solange Sie nicht für den angestrebten Job relevant sind. Das Gleiche gilt für Größe, Gewicht, Religionszugehörigkeit, sexuelle Orientierung und andere Angaben, die möglicherweise gegen Sie verwendet werden könnten.

Peinliche E-Mail-Adresse
Für den Kontakt mit Ihren Freunden mag eine Mail-Adresse wie superchecker-bunny@aol.de oder kleinerteufel86@hotmail.com durchaus geeignet und lustig sein. Für Ihren Lebenslauf nicht. Achten Sie darauf, als Kontakt-Adresse eine einfache, seriöse und sinnvolle Kombination wie Vorname.Name zu verwenden, wenn Sie nicht kindisch und unprofessionell wirken wollen.

Foto weglassen
Jürgen Hesse vom Büro für Berufsstrategie in Berlin: „Wer das Foto weglässt, wird nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen.“ Denn das Foto ist ein wichtiger Sympathieträger.
Tipp:
Lassen Sie Profis ran! Vermeiden Sie grelle Kleidung und auffällige Accessoires. Andererseits kann ein außergewöhnliches Foto-Format Interesse wecken. Und bitte: Lächeln Sie!

Fehlende Unterschrift
Nicht nur unter das Anschreiben gehören Datum, Ort und Ihre Signatur, sondern selbstverständlich auch unter den Lebenslauf. Damit bürgen Sie für dessen Richtigkeit und Aktualität. Die Unterschrift sollte über Ihrem kompletten, gedruckten Namen stehen. Es wirkt immer sympathischer, noch einmal Vor- und Nachname zu lesen.

Quelle: www.bild.de